A. Tollmann
Das Wesen der interdisziplinären Forschung am Beispiel der Sintflut-Analyse

GPM 20, p. 61-66

Zusammenfassung:
Zunächst wird der Weg der modernen Forschung vom Spezialistentum über Teamwork zum Großprojekt gezeigt. Trotz dieses Entwicklungstrends bleibt für den individuellen Forscher zufolge der zentralen schöpferischen Verarbeitung komplexer Systeme in einem Hirn weiterin die Berechtigung für die Einzelforscherarbeit bestehen. Als besonders höffig erwies sich die Kombination verschiedener Forschungsdisziplinen an ihren peripheren Grenzen, besonders solcher von natur- und geisteswissenschaftlicher Provenienz. Oft betritt mach hier auch heute noch Niemandsland. Am Beispiel der Sintflutforschung kann dies eindrucksvoll erläutert werden: Unabhängig aus Naturwissenschaft und aus Flutmythen bekannt gewordene Daten und Prozesse stimmen bis ins einzelne überein, sich dergestalt gegenseit bestätigend. Typische Beispiele für solch vergleichendes Arbeiten werden angeführt.

Abstract:
Inspite of the modern trend in science from the specialist to the international working group furthermore there remains space for individual workers: namely for the method of interdisciplinarly research there are still enough free fields along the borderland of science groups, if one approaches from different directions. An excellent example quoted for such kind of research is the recent investigation by the author and E. Kristan-Tollmann about the old question about reality and geological background of the Great Flood. New results easily could be obtained under this aspect by a broad crossing over the limit between natural science and human discipline, which opened an abundance of new insights.


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