Vertiefungsrichtung Gebirgsforschung (18S-19S)

Alpine Hydroklimatologie - Ulrich Strasser, Thomas Marke

Hochjochferner/Südtirol
Hochjochferner/Südtirol. Foto: Thomas Marke

In der Vertiefungsrichtung "Gebirgsforschung - Alpine Hydroklimatologie" wird die Wechselwirkung zwischen dem Klima, der Kyrosphäre bzw. Hydrosphäre und dem Menschen in Gebirgseinzugsgebieten untersucht. Dazu wollen wir Fragestellungen wie die nach den Folgen des Klimawandels und damit der zukünftigen Wasserverfügbarkeit im Gebirge bearbeiten. Inhaltlich werden in einer Vorlesung mit Übungen Themen wie Gebirgsklima, Klimawandel, Gletscherkunde, Gebirgs-, Schnee- und Glazialhydrologie behandelt. Im Sinne einer gekoppelten Mensch/Umwelt Systembeziehung diskutieren wir auch die Schnittstelle zu gesellschaftlichen Prozessen. Methodisch lernen die Studierenden, selbst Mess-Sensorik zu installieren, die erfassten Daten auszulesen und zu interpretieren. Dies erfolgt im Rahmen eines Geländepraktikums im vergletscherten Hochgebirge (i.d.R. am Beispiel des Hochjochfernes/Südtirol). In einer Modellierübung wird dann der Einstieg in die quantitative Analyse und Programmierung ermöglicht. Diese stellt die Brücke zum Prozessverständnis dar, welches durch ein Lektüreseminar vertieft wird (englische Zeitschriftenartikel). Gegen Ende erarbeiten und präsentieren die Studierenden selbstständig bearbeitete Projekte unter Verwendung der vermittelten Kenntnisse, Methoden und Werkzeuge. Wir stützen uns dabei ausschließlich auf open-source Software, d.h. die Studierenden können alles auf ihren eigenen Rechnern kostenlos installieren bzw. entwickeln, verwenden und mitnehmen. Grundsätzlich arbeiten wir in diesem Modul projektnah an aktuellen, realen Forschungsfragen.

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