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Risikoanalyse Südtirol

Rudolf Sailer, Gertraud Meißl, Johann Stötter

Vertiefungsrichtung Naturgefahrenforschung

Foto: APA/LPA Südtirol (August 2012)

Im Rahmen der Vertiefungsrichtung Naturgefahrenforschung werden in einer Südtiroler Gemeinde, in Abstimmung mit den zuständigen Behörden, durch Naturgefahren bedrohte Siedlungsräume/Infrastrukturen ermittelt. Dabei wird entsprechend den von der Autonomen Provinz Bozen Südtirol beschlossenen „Richtlinien zur Erstellung der Gefahrenzonenpläne (GZP) und zur Klassifizierung des spezifischen Risikos (KSR)“ vorgegangen. Im ersten Schritt werden Hinweise auf Naturgefahrenprozesse kartiert und potentiell gefährdete Objekte identifiziert. Für ausgewählte „hot spots“ werden Modellrechnungen durchgeführt. Das Zusammenführen von Archivdaten, Kartier- und Modellergebnissen führt zur Ableitung von Gefahrenkarten, deren Verschnitt mit Schadensanfälligkeitskarten die Ausweisung von Risikozonen erlaubt.

Projektzeitraum: WS2015/16 bis SS2017

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