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„Alpine Hydroklimatologie“ - Monitoring
und Modellierung im Hochgebirge

Ulrich Strasser, Thomas Marke

Vertiefungsrichtung Gebirgsforschung

Messstation am Gletscher

In diesem Mastermodul wird die Wechselwirkung Klima-Gletscher-Gebirgshydrologie untersucht. Dazu wollen wir Fragestellungen wie die nach den Folgen des Klimawandels und damit der zukünftigen Wasserverfügbarkeit im Gebirge bearbeiten. Inhaltlich werden in einer Vorlesung mit Übungen Themen wie Gebirgsklima, Klimawandel, Gletscherkunde, Gebirgs-, Schnee- und Glazialhydrologie etc. behandelt. Im Sinne einer gekoppelten Mensch/Umwelt Systembeziehung diskutieren wir auch die Schnittstelle zu gesellschaftlichen Prozessen. Methodisch lernen die Studierenden, selbst Mess-Sensorik zu installieren, die erfassten Daten auszulesen und zu interpretieren. Dies erfolgt im Rahmen eines Geländepraktikums im vergletscherten Hochgebirge (siehe Beispiel des Hochjochfernes/Südtirol im Bild). In einer Modellierübung wird dann der Einstieg in die quantitative Analyse und Programmierung ermöglicht. Diese stellt die Brücke sowohl zum Prozessverständnis dar, welches durch ein Lektüreseminar vertieft wird (englische journal papers). Zum Schluss erarbeiten und präsentieren die Studierenden selbstständig bearbeitete Projekte unter Verwendung der im Modul vermittelten Kenntnisse, Methoden und Werkzeuge. Wir arbeiten dabei ausschließlich mit open source tools, d.h. die Studierenden können alles auf ihren eigenen Rechnern kostenlos installieren bzw. entwickeln, verwenden und mitnehmen. Grundsätzlich arbeiten wir in diesem Modul projektnah an aktuellen, realen Forschungsfragen.

Projektzeitraum: WS2015/16 bis SS2017

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