Risk Analysis Iceland

Rudolf Sailer, Gertraud Meißl, Andrew Moran, Johann Stötter

Vertiefungsrichtung Naturgefahrenforschung (WS14/15 bis SS16)

Island vom Satelliten aus

Als Reaktion auf zwei große Lawinenereignisse mit über 30 Toten im Jahr 1995 wurden in Island in den letzten zwei Jahrzehnten umfangreiche Anstrengungen zum Schutz vor Naturgefahren unternommen. Unter anderem wurde erstmals ein auf dem Risiko basierendes Konzept entwickelt und in Schutzzielen verankert. In Folge wurde vielerorts viel Geld in Schutzmaßnahmen (vom Anrissverbau bis zum Objektschutz) investiert.

In Zusammenarbeit mit den zuständigen isländischen Dienststellen wird im Rahmen des Vertiefungsmoduls „Naturgefahrenforschung“ in einem noch näher zu bestimmenden Untersuchungsraum auf Island versucht, risikobasierte Ansätze aus den Alpen mit dem Ansatz aus Island zu verknüpfen. Zu diesem Zweck werden in Innsbruck umfangreiche Vorarbeiten, in Island Geländeaufnahmen und schließlich wieder in Innsbruck Modellierungen und Auswertungen durchgeführt.

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