Home | Aktuell | Login

Nachhaltige sozio-ökonomische und ökologische Effekte von olympischen Winterspielen - Sotschi/Сочи 2014

SS11,WS11/12,SS12

Scharr, Steinicke

Die Entscheidung des IOC, den russländischen Schwarzmeerkurort Sotschi als Austragungsort für die Olympischen Winterspiele 2014 zu wählen, bot der Moskauer Regierung die Möglichkeit, sich international neu zu positionieren. Der Kaukasuskrieg im August 2008 darf in einem unmittelbaren Zusammenhang mit dieser Entwicklung gesehen werden.

Der Großraum Sotschi blickt seit der Gründung der Sowjetunion auf eine Tradition als Sommerkurund Erholungsort zurück. Allerdings konzentrierte sich dieser bislang auf den schmalen Streifen entlang der östlichen Schwarzmeerküste. Mit den Spielen 2014 wird das touristische Segment erheblich erweitert und erreicht auch in der Dimension der anstehenden Maßnahmen im Westkaukasus geradezu superlative Maßstäbe. Seit 1991 laufende Transformationsprozesse in diesem europäisch-asiatischen Grenzraum werden dadurch insgesamt erheblich beschleunigt.

Im Vordergrund der im Rahmen des Moduls angestrebten Analyse stehen Aspekte der baulich-,wirtschaftsräumlichen Entwicklung sowie gesamtgesellschaftliche Fragestellungen, etwa von Partizipations- und Entscheidungsprozessen.

screenshot

Ehemals sowjetisches Erholungsheim für Familien in Sotschi (© Scharr 2008),

screenshot

Ortstafel Krasnaja Poljana (© Scharr 2008)

screenshot

Ministerpräsident W. W. Putin mit Schülern in Krasnaja Poljana (© Stadtmuseum Sotschi)

<< zurück zum Kursarchiv

Sie befinden sich im Verzeichnis / geographie / studium / master / courses