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Masterstudium Geographie: Globaler Wandel – regionale Nachhaltigkeit

Projekte in den Vertiefungsrichtungen 2017-2018

  1. Demographischer Trendwechsel in den Periphergebieten der Alpen. - Die Wiederbesiedlung von Ghosttowns am Beispiel der Montagna Friulana (Friaul, Italien) (Steinicke, Beismann, Jelen)
  2. São Paulo „Recht auf Stadt“: Fragmentierung, Wohnraum, Stadt-Umland-Beziehungen (Coy, Töpfer)
  3. Alpine Hydroklimatologie (Marke, N.N.)
  4. Risk Analysis Iceland - Straße Dalvik - Ólafsfjörður (Stötter, Sailer, Meißl)

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Ansprechpartner

A. Der aktuelle Studienplan (2015W)

Über das Studium

Aufbauend auf einem einschlägigen Bachelorstudium (aktuell haben10–15 % der Studierenden im Masterstudium einen nicht-geographischen Hintergrund) hat das neue Masterstudium zum Ziel, die analytische und integrative Kompetenz im Allgemeinen sowie das vernetzte Denken an den Schnittstellen zwischen Gesellschaft und Umwelt im Speziellen weiter zu entwickeln und damit die Basis für eine wissenschaftliche und praktische Tätigkeit zu legen. Hierzu lernen die Studierenden ziel- und ergebnisorientiert wissenschaftlich zu arbeiten, Feldarbeiten zu planen und durchzuführen sowie Projekte zu organisieren und zu leiten. Die breite geographische Ausbildung mit zahlreichen Querbezügen innerhalb und außerhalb des Faches vermittelt fachliche und methodische Kompetenzen zur Erarbeitung von verantwortungsbewussten Lösungsstrategien bei der Bewältigung komplexer Fragestellungen, wie sie sich zum Beispiel durch die Grand Challenges des 21. Jahrhunderts ergeben.

Wie bisher haben Studierende im Masterstudium die Möglichkeit, aus vier Vertiefungsrichtungen zu wählen. Dabei sind mit den beiden Bereichen Entwicklungsforschung und Naturgefahrenforschung zwei wie bisher geblieben, wogegen mit Raumentwicklung und Regionalforschung sowie Gebirgsforschung zwei neu gestaltet wurden. Als wesentliche Neuerung ist aber vor allem die Einführung einer vertieften methodischen Ausbildung zu sehen. Dabei werden jetzt Lehrveranstaltungen in vier methodischen Vertiefungsrichtungen angeboten, in sozialwissenschaftlichen Methoden, Geoinformatik, Fernerkundung sowie Gelände- und Labormethoden.

Beispielskombination für das Masterstudium bei Auswahl der Vertiefungen „Raumentwicklung und Regionalforschung“ und „Entwicklungsforschung“.

Studienverlauf, Beispiel 1

Vertiefungsrichtungen

Studienverlauf, Beispiel 2

Beispielskombination für das Masterstudium bei Auswahl der Vertiefungen „Gebirgsforschung“ und „Naturgefahrenforschung“.

Entsprechend diesen grundsätzlichen Überlegungen zeichnet sich das neue Masterstudium dadurch aus, dass ein Großteil der Lehre mit praktischen Übungen bzw. mit methodischen Anwendungen verbunden ist. Die Vorlesungen in Modul 1 „Globaler Wandel – regionale Nachhaltigkeit“, Modul 3 „Theorien und Strategien räumlicher Entwicklung“ und Modul 4 „Naturraumprozesse im Gebirge“ sowie das Seminar in Modul 2 „Aspekte der Mensch-Umwelt-Beziehung“ dienen dazu, im ersten Semester alle Studierenden, egal ob sie einen Bachelorabschluss in Geographie (aus Innsbruck oder von einer anderen Universität) oder in einem anderen Fach haben, auf ein gleiches wissenschaftliches Ausgangsniveau zu bringen.

Von den vier angebotenen Vertiefungsrichtungen im Umfang von jeweils 20 ECTS müssen die Studierenden zwei wählen, wobei jede Kombination möglich ist. Prinzipiell laufen alle Vertiefungsrichtungen in gleicher Weise ab. Sie beginnen im zweiten Semester mit der Definition des jeweiligen Themas; entsprechend werden dann in einführenden Lehrveranstaltungen (die zehn ECTS umfassenden Wahlmodule 1, 3, 5 oder 7 in den einzelnen Vertiefungsrichtungen) die Grundlagen erarbeitet, die zur Bearbeitung und Beantwortung der zentralen Fragestellung des jeweiligen Zyklus benötigt werden. Diese Lehrveranstaltungen bestehen aus Vorlesungen mit Übungscharakter sowie Seminaren. Im dritten und vierten Semester werden dann in jeweils einem semesterübergreifenden Wahlmodul (2, 4, 6, oder 8) alle zur Beantwortung der Fragestellung nötigen praktischen Tätigkeiten ausgeführt. Dementsprechend bestehen diese Module aus einem Gelände- (EU) und Auswertungsteil (UE), ferner aus einem Teil, der sich mit den Strategien zur Dissemination befasst. Abschließend werden die Ergebnisse in verschiedenen Formen der Öffentlichkeit vorgestellt und diskutiert.

Durch das Pflichtmodul 5 „Geographische Arbeitsmethoden“ wird zum Ausdruck gebracht, wie groß die Bedeutung methodischer Kompetenzen ist. Innerhalb dieses ebenfalls 20 ECTS umfassenden Moduls müssen die Studierenden vier Lehrveranstaltungen absolvieren. Dabei ist ihnen frei gestellt, ob sie sich auf eine methodische Vertiefungsrichtung spezialisieren oder aber aus verschiedenen Vertiefungsrichtungen ihre Lehrveranstaltungen wählen. Das Angebot aus den vier Teilgebieten Sozialwissenschaftliche Methoden, Geoinformatik, Fernerkundung sowie Gelände- und Labormethoden umfasst jedes Semester neue Lehrveranstaltunge.

Wie schon im Bachelorstudium gibt es auch im Masterstudium die Möglichkeit, Wahlfächer einzubringen und damit die Möglichkeit, individuell eigenen Vorstellungen einer Vertiefung nachzugehen. Wahlmodule im Umfang von zehn ECTS sind hierfür vorgesehe.

Das Masterstudium Geographie: Globaler Wandel – regionale Nachhaltigkeit wird mit einer Masterarbeit abgeschlossen, die im Rahmen einer Defensio vorzustellen sowie zu verteidigen ist (Modul 6.


B. Der alte Studienplan (2007W)

Ab dem Wintersemester 2015/2016 darf eine Zulassung nur nach dem neuen Curriculum erfolgen

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