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Bachelorstudium Geographie

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A. Der aktuelle Studienplan (2015W)

Über das Studium

Der neue Studienplan für das Bachelorstudium Geographie zielt darauf ab, umfassende inhaltliche und methodische Kompetenzen in den Bereichen der Physischen und Humangeographie sowie der integrativen Mensch-Umwelt-Forschung zu erwerben. Dies geschieht auf Grundlage der Prinzipien natur- und sozialwissenschaftlicher Forschung (Hypothesenbildung, Projektdokumentation und -durchführung, Datenerhebung, Analyse, Bewertung, Kommunikation und Publikation der Ergebnisse). Am Ende ihres Studiums sollen Studierende in der Lage sein, zur Beantwortung unterschiedlicher Fragestellungen geeignete Information zu beschaffen, kritisch zu bewerten und anzuwenden. Besonderer Wert wird dabei auf ziel- und ergebnisorientierte Arbeit, verantwortungsvolles Vorgehen und auf situationsangepasste Kommunikation und Teamarbeit gelegt.

Die Aufteilung in, im Vergleich zum bisherigen Curriculum, kleinere Module mit 5 ECTS erlaubt eine größere Flexibilität. Dies drückt sich vor allem in den über den gesamten Studienverlauf verteilten Wahlfächern aus. Daneben wird aber durch die Zusammenlegung von zwei Einheiten zu einem 10 ECTS umfassenden größeren Modul auch zum Ausdruck gebracht, dass gewisse Lehrinhalte untrennbar miteinander verbunden sind. So baut das Studium auf dem einführenden Modul 1 „Mensch und Umwelt“ auf, das als Studieneingangs- und Orientierungsphase konzipiert quasi die Eintrittskarte zu allen anderen, in den folgenden Semestern angebotenen Lehrveranstaltungen darstellt. Bereits zu Beginn des Bachelorstudiums wird durch dieses Modul das Innsbrucker Verständnis der Geographie als integrative Disziplin zum Ausdruck gebracht, die Natur- und Gesellschaftsaspekte in Mensch-Umwelt Systemen verknüpft. Am Ende des Studiums wird dieser holistische Grundgedanke nochmal explizit durch Modul 17 „Raum und Zeit“ sowie die beiden Module zur „Integrativen Geographie“ (Modul 18: Vorlesungen; Modul 22: Seminar) aufgegriffen.

Generell ist der Studienplan so konzipiert, dass Lehrveranstaltungen in der Semesterabfolge aufeinander aufbauen. Im Bereich der Allgemeinen Geographie wird durch die Kombination von zweistündigen Vorlesungen, die der Behandlung großer Teilgebiete dienen, und einstündigen Vorlesungen, in denen auch Spezialthemen angesprochen werden können, eine größere Flexibilität erreicht.

Grafik Studienverlauf

Die Module des neuen Bachelorstudiums im empfohlenen Studienverlauf von sechs Semestern. Die Standardmodulgröße beträgt 5 ECTS bzw. im Doppelmodul 10 ECTS (ECTS steht für „European Credit Transfer System“).

Eine deutliche Verbesserung zu bisherigen Studienplänen bildet die verstärkte Verknüpfung zwischen Theorie und Praxis. Dies ist vor allem in den semesterübergreifenden Modulen 8 („Humangeographie“) und 9 (Physische Geographie I“) erkennbar, in denen Vorlesungen im Wintersemester mit Geländepraktika im Sommersemester als eine Lehreinheit zusammengefasst werden. Aber auch in der Kombination der Module 2 „Kartographie und Statistik I“ und 12 „Kartographie und Statistik II“, die ihrerseits wieder die Grundlage für die Ausbildung in Geoinformatik (Module 15 und 20) sind, tritt dieses Prinzip hervor.

Ein weiterer Aspekt, der die Weiterentwicklung zu vorherigen Studienplänen zeigt, ist das Bekenntnis zur Regionalgeographie, die in den Modulen 10, 13, 15 und 21 zum Ausdruck kommt. Neben vier Vorlesungseinheiten umfasst das Angebot zwei viertägige Exkursionen sowie eine große Exkursion. Das Modul 14 „Geländekurs“, das wie schon bisher im Universitätszentrum Obergurgl durchgeführt wird, ist als Verknüpfung der Allgemeinen Geographie mit der Regionalgeographie zu verstehen.

Abgerundet wird das Curriculum durch die Module „Wissenschaftliches Arbeiten (Modul 7), „Wirtschaftswissenschaftliche Grundlagen“ (Modul 3), „Sozialwissenschaftliche Grundlagen“ (Modul 6) sowie „Angewandte Geographie und Raumordnung“ (Modul 19).

Das Bachelorstudium wird mit einer Bachelorarbeit abgeschlossen, die im Rahmen eines Seminars vorzustellen und zu verteidigen ist (Modul 23). Parallel dazu hat die Modulprüfung zum Modul 18 „Integrative Geographie“ quasi den Charakter einer Abschlussprüfung im Bachelorstudium, da hier nochmal zusammenfassend alle Inhalte angesprochen werden.


B. Der alte Studienplan (2010W)

Ab dem Wintersemester 2015/2016 darf eine Zulassung nur nach dem neuen Curriculum erfolgen

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