21. Tag: SONNTAG, 30.7.2000
Route: Lima - Sta. Magdalena - Callao - Ancon -
Chancay - Lachay - Huacha - Bar-ranca - Cajacay - San José de Apac - Huaraz
Themen: Politische Situation, Baumaterialien, Lomovegetation, Pujia Raiimondi
Protokoll: Walther Rohrer



Lima, Miraflores, Hostal Michell Inn. Hier hat alles begonnen! Das war vor drei Wochen. Auch dieses Mal fahren wir um acht Uhr von unserem Hotel ab. Lima wird wie beim ersten Mal seinem negativen Image völlig gerecht. Es ist kühl, es ist diesig und das Pflaster ist naß. Von der Sonne keine Spur - Garúa! So schaut das also aus!
Eine schnurgerade Ausfahrtsstrasse mit zwei Fahrbahnen. Ein großer Komplex aus schönen und auch architektonisch interessanten Gebäuden, die vom vorgestrigen Nationalfeiertag zum Teil noch beflaggt sind. Es handelt sich hier um ein Erziehungsheim, einen Zufluchtsort für Kinder in schwierigen Situationen. Es ist in einer Agglomeration wie Lima, mit sechs bis acht Millionen Einwohnern, und den manchmal sehr tristen Wohnverhältnissen wohl nicht zu be-fürchten, daß diese Häuser einmal leer stehen werden.

(Auschnitt aus Inngeo Peru im Profil, S.227)