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Kulturlandschaftswandel in Südtirol seit 1950

Christine Wanker, Alexander Dusleag

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Methoden

Das Untersuchungsgebiet besteht aus zehn Gemeinden der Autonomen Provinz Bozen-Südtirol. Diese werden in mehreren Schritten auf den Wandel der Kulturlandschaft im 20. Jahrhundert untersucht. Besondere Aufmerksamkeit wird dem Zeitraum zwischen 1950 und heute geschenkt, da sich die Kulturlandschaft in dieser Zeitspanne in einer noch nie da gewesenen Geschwindigkeit verändert hat.

In der ersten Projektphase wurden die Gemeinden Brixen, Ritten und St. Ulrich wissenschaftlich untersucht. An diesen drei Gemeinden wurden die vorgesehenen Methoden getestet und erste Analysen vorgenommen. Es folgte schließlich die Bearbeitung der Gemeinden Mals, Martell, Naturns, Schenna, Kaltern, Ahrntal und Toblach.

Der Wandel der Kulturlandschaft wird durch folgende Methoden ersichtlich:

  • Vergleiche von historischen Landschaftsbildern mit aktuellen Nachfotografien
  • Gegenüberstellung historischer und aktueller Luftbilder
  • statistische Auswertungen von Daten zu Bevölkerung, Bautätigkeit, Landwirtschaft, Tourismus, Verkehr und Wirtschaft
  • kartographische Darstellungen der Siedlungsentwicklung

Gespräche mit Ortschronisten, Historikern, Gemeindevertretern und Postkartensammlern ergänzen die Untersuchungen.

Gegenstand der Untersuchung ist die gesamte Gemeindefläche. Aus diesem Grund beziehen sich die statistischen Analysen im Regelfall auf das gesamte Gemeindegebiet. Für die Visualisierung des Wandels werden neben Darstellungen auf Gemeindeebene auch Ausschnitte aus dem Gemeindegebiet herangezogen.

Weiterführende Informationen

© Universität Innsbruck | Impressum | Aktualisiert am: 22.12.2008