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Projekt
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Projektbeschreibung

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St. Ulrich in Richtung Nordosten mit dem Hof Cucheneies im Vordergrund (2007) © Christine Wanker

Das Projekt Kulturlandschaftswandel in Südtirol seit 1950 wird vom Institut für Geographie der Universität Innsbruck in Zusammenarbeit mit dem Amt für Landschaftsökologie der Abteilung Natur und Landschaft der Autonomen Provinz Bozen-Südtirol durchgeführt. Ziel des Projektes ist die Sensibilisierung der Bevölkerung für den Kulturlandschaftswandel vor allem in Hinblick auf zukünftige Entwicklungen. Zudem können die Ergebnisse in Planungsprozesse einfließen sowie bei der Erstellung neuer Leitbilder der Gemeinden oder bei der Bewertung von Bauvorhaben hilfreich sein.

Der zeitliche Ablauf des Projektes

Das Projekt ist im Juli 2007 angelaufen. Seither führt ein Projektteam die wissenschaftlichen Untersuchungen am Institut für Geographie der Universität Innsbruck durch. Bis im Juni 2009 sollen vier Zwischenziele erreicht werden.

Angang April 2008 ist die dritte Projektphase angelaufen. Seither werden die Gemeinden Mals, Martell, Naturns, Schenna, Kaltern, Ahrntal und Toblach bearbeitet. In den Gemeinden Ritten, St. Ulrich und Brixen wurde der Kulturlandschaftswandel bereits in der zweiten Projektphase untersucht.

Das Untersuchungsgebiet

Die Auswahl der zehn Gemeinden fand in Zusammenarbeit mit dem Amt für Landschaftsökologie statt. Dabei wurde besonders darauf geachtet, Gemeinden aus verschiedenen Landesteilen in die wissenschaftliche Untersuchung einzuschließen. Diese sollten sich zudem auch aufgrund ihrer Wirtschaftsstruktur, der vorhandenen Landschaftseinheiten und der Entwicklung voneinander unterscheiden. Durch die gewählte Vorgehensweise können unterschiedliche Entwicklungen der Kulturlandschaft in den Untersuchungsgebieten aufgezeigt und miteinander verglichen werden.

Karte aller zehn Gemeinden

Die Ergebnisse des Projektes

Im Laufe des Projektes entstehen Bildvergleiche zwischen historischen und aktuellen Fotographien, statistische Auswertungen und kartographische Darstellungen. Diese Ergebnisse werden für jede Gemeinde nicht nur im Internet, sondern auch in Form einer Wanderausstellung präsentiert. Die Wanderausstellung ist ab Projektende für alle Gemeinden verfügbar und soll, gemeinsam mit einem erläuternden Faltblatt, der Bevölkerung die Ergebnisse des Projektes näher bringen. Die Gesamtdarstellung der Ergebnisse erfolgt schließlich in einer Broschüre, welche neben den Resultaten der einzelnen Gemeinden auch noch Vergleiche zwischen den Gemeinden sowie Vergleiche mit anderen Untersuchungsgebieten enthält.

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© Universität Innsbruck | Impressum | Aktualisiert am: 20.10.2008