Exkursion ins Kaunertal mit Schulen Tirols

templogger

Nach fast einem Jahr Onlineunterricht starten Schüler*innen der HBLFA Tirol und des Reithmanngymnasiums Innsbruck das Schuljahr im Kaunertal. Gemeinsam mit Forscher*innen des Teams CryoSoil_Transform wurden Zeugen des menschengemachten Klimawandels im Gelände beobachtet, Überlegungen zu Forschungsmethoden aufgestellt, selbstständig Experimente durchgeführt und erhobene Daten reflektiert und in Kurzvideos zusammengefasst.
Bereits am Aussichtspunkt Gepatschferner war die geschmolzene Fläche des zweitgrößten Gletschers Österreichs deutlich sichtbar, unter Anderem durch rund 200 m steile Ufermoränen.

Am Eingang des Krummgampentals konnten Murmeltiere und ihre Höhlen beobachtet werden. Obgleich als famose Vertreter im Alpinen Hochgebirge, ist ihr Lebensraum durch frostige Zeiten gefährdet. Im Rahmen verschiedener Stationen wurde diesen während der Exkursion auf den Grund gegangen.

Mit verschiedenen Instrumenten und Experimenten konnten Inhalte zu den Auswirkungen des Klimawandels auf Böden, Frost und Gletscher erfahrbar gemacht werden.

Anhand von Geländekarten wurden auch geomorphologische Ausprägungen, wie Blockgletscher, thematisiert. Weitere Erscheinungsformen im Gelände, wie Muren und Gletscherschliffe, wurden beobachtet und mit den Expert*innen diskutiert.

Das selbstständige Forschen und Verwenden von Instrumenten und Methoden, wie das Nutzen vom Bohrstock für das Graben von Bodenprofilen, sowie das Auslesen von dauerhaft vergrabenen Temperaturloggern, bildete für Schüler*innen eines der Highlights. 

 

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