Dissertationsthema Fernando Ruiz Peyré

„Alternative Entwicklungsstrategien für einen peripheren ländlichen Raum. Ein Beitrag zur Verbesserung der Lebensbedingungen und Senkung der Landflucht in Malargüe (Argentinien) durch Unterstützung der ländlichen Jugend.“

Kurzbeschreibung des Vorhabens:  

Meistens zeichnen sich periphere ländliche Räume in Lateinamerika durch eine relative Unterbevölkerung, infrastrukturellen Rückstand und schlechte Lebensbedingungen aus. Auch eine starke Land-Stadt-Wanderung (vor allem von jungen Menschen) in Mittel- und Großstädte kann festgestellt werden. Auf diesem Weg findet ein Transfer von Bevölkerung und vor allem dem damit verbundenen (sozialen) Kapital aus dem ländlichen Raum in den städtischen statt, was letztlich die schon extreme Konzentration in den großen Städten der Region verschärft. Das betrifft auch die meisten ariden ländlichen Gebiete Argentiniens. Ein Beispiel dafür ist Malargüe, im Süden der Provinz Mendoza. In dieser Arbeit soll anhand dieses Fallbeispiels eine Analysestrategie entwickelt und angewendet werden, um diesen Tendenzen entgegen zu wirken und die Lebensbedingungen in benachteiligten Regionen zu verbessern. Dabei sollen die jungen Menschen eine besondere Rolle spielen, eine oft vernachlässigte Bevölkerungsgruppe, die immer mehr an Bedeutung für die (Regionalentwicklungs-)Planung und die Entwicklungszusammenarbeit gewinnt (vgl. World Bank, CEPAL, Mayer, Durston, Dirven).

 

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