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Forschung

Lars Keller ist:

Forschungsschwerpunkte:

  • Gebirgsforschung
  • Lebensqualitätsforschung
  • Klimawandelfolgeforschung
  • Forschung mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen
  • Fachdidaktik der Geographie und Wirtschaftskunde
  • Bildung für Nachhaltige Entwicklung

Aktuelle Projekte:

  • Digitaler Tirol-Atlas

  • ...

  • 2015-2018: k.i.d.Z.21 Austria - Kompetent in die Zukunft! Ein Projekt des Klima- & Energiefonds Österreich (Gesamtsumme: ca. 450.000 €): vgl. http://kidz.ccca.ac.at/

    Die Diskussion um den Klimawandel findet in einem großen internationalen Kontext statt. Doch auch besonders auf lokaler Ebene sind Anpassungsstrategien und Handlungsfähigkeiten gefragt. Das Projektkonzept k.i.d.Z.21 leistet einen wichtigen Beitrag zur Vorbereitung der Jugendlichen auf ihre Aufgaben als ZukunftsträgerInnen einer nachhaltigen Gesellschaft und unterstützt einen konstruktiven Umgang mit den lokalen und globalen Herausforderungen des Klimawandels.

    Wir wollen neue Wege gehen, die einen Dialog zwischen SchülerInnen und FachwissenschaftlerInnen mit bidirektionalem Informations- und Kompetenzaustausch ermöglichen. Zum Einen werden WissenschaftlerInnen von Jugendlichen als vertrauensvolle Botschafter/innen des Klimawandels wahrgenommen. Zum Anderen schafft ein transdisziplinärer Austausch zwischen Jugendlichen und ExpertInnen die Voraussetzung für Einblicke in die jeweilig anderen Perspektiven und Expertisen. FachdidaktikerInnen der Universität Innsbruck bzw. LehrerInnen nehmen eine vermittelnde Rolle ein – sie moderieren und evaluieren den Dialog und Forschungsprozess.

    Ein integratives umfassendes Verständnis des Klimawandels kann nur durch eine disziplinübergreifende Betrachtung geschaffen werden, die soziale, ökologische und ökonomische Aspekte gleichermaßen und in ihren vielschichtigen Interaktionen berücksichtigt.

    Um interdisziplinär an die Thematik Klimawandel heranzugehen, spricht k.i.d.Z.21 eine breite Palette an Fachgegenständen an: Geographie, Wirtschaft, Biologie, Physik, Ethik und viele mehr leisten wichtige Beiträge zu einem umfassenden Verständnis des Klimawandels und seiner Folgeerscheinungen.

    Um die Veränderungen zu verstehen, mit denen die zukünftigen Generationen konfrontiert sein werden, lohnt es sich Orte aufzusuchen, an denen der Klimawandel besonders greifbar wird. Die Einflüsse des Klimawandels sind nirgendwo sonst so sichtbar wie in Gebirgsräumen. Ein mehrtägiger Forschungsaufenthalt im Gebirge bietet vielfältige Lernorte, um Aspekte der Thematik in authentischen, problemorientierten Zugängen  zu beobachten, zu untersuchen und zu erfahren.

  • 01.04.2014-31.03.2017: Triple AAA – Action for Adaptation Awareness. Key Researcher beim alpS-Centre for Climate Change Adaptation, Innsbruck. (Fördersumme: ca. 400.000 €)

TripleAAA pools, coordinates and executes communication activities towards society in general and respective dialogue partners. Core topics and concepts such as climate change adaptation (CCA), global change, risk and local sustainability are prepared and tailored to the specific communication demands and capacities. Innovative means of communication will be explored, applied and evaluated, taking into account the need for global thinking and local action, particularly in societal and political agendas at the local level.
Within this framework, the significance of CCA as an indispensable prerequisite for regional development becomes apparent; this leads to the determination of specific fields of actions and community projects. Thereby, TripleAAA complements theory driven concepts from CCAware and stimulates the research-practice dialogue in CCA-communication and implementation. TripleAAA focusses firstly on the dialogue groups of educators and young people as societal multipliers. The core objectives of TripleAAA are:
•    To lower significantly the invisible borders of communication and knowledge transfer between sustainability-research and society in general and the dialogue groups in particular
•    To promote CCA as part of the syllabus of public schools and to prominently place it on political and societal agendas
•    To provide pilot projects, communication vehicles, field-testing and scientific evaluation of communication methods
The project serves as a knowledge and experience exchange platform for capitalizing knowledge on climate change adaptation from international (e.g. Alpine Space project C3-Alps, Climate Service Centre) to the local scale (e.g. state schools).

  • 2014: Gutachtertätigkeit für IMST bei der Vergabe des Qualitätslabels RECC (Regional Educational Competence Centre)

  • 01.04.2013-31.03.2014: ActAdapt. Key Researcher beim alpS-Centre for Climate Change Adaptation, Innsbruck. (Fördersumme: ca. 500.000 €)

 Das Projekt ActAdapt ist eingebettet in „DIE ENERGIEWENDE Schulinitiative Tirol“. ActAdapt dient der Initiative zur Qualitätssicherung und zur inhaltich-didaktischen Weiterentwicklung und Wirkungsmessung von bestehenden Ansätzen zur Bewusstseinsbildung im Themenfeld Energie und Klima bei SchülerInnen.Globale Entwicklungen wie der Klimawandel oder die Verknappung fossiler Ressourcen setzen die Gesellschaft unter Anpassungsdruck. Insbesondere für zukünftige Generationen gilt es, das eigene Handeln wie auch das gesellschaftliche Zusammenleben auf die veränderten Rahmenbedingungen flexibel anzupassen. Bislang liegen kaum zielgruppenspezifisch entwickelte und praxiserprobte Konzepte zur Förderung eines Bewusstseins zur Anpassung vor. Im Projektverlauf von Act Adapt werden Kommunikationsmethoden, Lehr- und Lernformate entwickelt, angewendet und getestet. Die wissenschaftliche Analyse widmet sich dem “Conceptual Change“ im Bewusstsein der Jugendlichen und ihrer Rolle als Multiplikatoren. Das Projekt ActAdapt besteht aus zwei komplementären Elementen mit den internen Arbeitstiteln Spotlight und InterAct. Die inhaltliche und konzeptionelle Verknüpfung des Projektes mit weiteren Projekten der „Schulinitiative Energiewende“ wird durch die direkte Kooperation mit Energieversorgungsunternehmen und Bildungsträgern (Schulbehörde, Energie Tirol, EVUs).sichergestellt. Im Rahmen der Gesamtinitiative werden ca. 25.000 SchülerInnen erreicht. Assoziierte Partner: alpS, Energie Tirol, Tiroler Schulbehörden, Privates Oberstufenrealgymnasium Volders, Reitmanngymnasium Innsbruck, Katholisches Oberstufenrealgymnasium Zams.

vgl. Radiobeitrag auf Radio Freirad

  • 01.04.2013 – 30.09.2014 (ongoing): Exploring Risks. Kinder und Jugendliche lernen den Umgang mit Risiken – von der Analyse bis zum Management. Key Researcher beim alpS-Centre for Climate Change Adaptation, Innsbruck. (Fördersumme: ca. 60.000 €)

    Netzwerk-Forschung-Schule. 2. Ausschreibung Talente regional im Rahmen des Förderschwerpunkts Talente. Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft. Partnerantrag. AntragstellerIn: alpS GmbH. ProjektpartnerInnen: Laserdata GmbH (Innsbruck), mc2alpin Oberhofen (Innsbruck Land), Universität Innsbruck – Institut für Geographie, VS Neuarzl (Innsbruck), NMS Wilten (Innsbruck), HTL Bau und Design (Innsbruck), PORG Volders (Innsbruck Land), BRG Telfs (Innsbruck Land).ab 01/2013 (ongoing): Entwicklung eines Kompetenzmodells für das Fach Internationale Wirtschafts- und Kulturräume / von "Bildungsstandards in der Berufsbildung, HAK-spezifischer Standards Geschichte, Geografie und Poltische Bildung" an den Handelsakademien in Österreich. Auftraggeber: Österreichisches Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur, bm:ukk, Wien.

  • ab 2012 (ongoing): Wissenschaftliche Begleitung/ Entwicklung der Bildungsstandards in der Berufsbildung, HAK-spezifischer Standards Geschichte, Geografie und Politische Bildung. Auftraggeber: Österreichisches Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur/ Österreichisches Bundesministerium für Bildung und Frauen, Wien.

    ab 10/2012 (ongoing): Entwicklung der Semestrierung Neu (Modulare Oberstufe) / des Lehrplans neu für das Fach Geographie und Wirtschaftskunde an Allgemeinbildenden Höheren Schulen in Österreich. Auftraggeber: Österreichisches Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur/ Österreichisches Bundesministerium für Bildung und Frauen, Wien.

  • ab 06/2012 (ongoing): KIDZ - Kompetent in die Zukunft: Ein Projekt in Kooperation zwischen dem Institut für Geographie der Universität Innsbruck, dem Universitätszentrum Obergurgl und dem Karl-von-Closen-Gymnasium Eggenfelden, D.

    Beteiligt sind die Jugendlichen der gesamten 8. Jahrgangsstufe, gesamt 108 Schüler/innen (2012/13), 130 Schüler/innen (2013/14).

  • 07/2011-12/2013, wiss. Auswertung bis 31.12.2014: LQ4U - Nord- und Südtiroler Jugendliche entwickeln Zukunftsvisionen zum Nachhaltigkeitsziel Lebensqualität. Antragsteller und wissenschaftliche Projektleitung. (Fördersumme: ca. 97.000 €)

Förderung im Rahmen des 1. Wettbewerbes für Projekte im Bereich der wissenschaftlichen Forschung der Autonomen Provinz Bozen - Südtirol. Abteilung Bildungsförderung, Universität und Forschung. Provincia Autonoma di Bolzano – Alto Adige. Diritto allo studio, Università e Ricerca scientificia.

Im Rahmen des Projekts „LQ4U“ erforschen Jugendliche einer Oberschule in Bozen und einer AHS in Innsbruck, inwiefern sich die wissenschaftliche Analyse objektiver Indikatoren auch mit der tatsächlichen, subjektiv empfundenen Lebensqualität und damit ihrer Lebenswirklichkeit deckt. Mit Unterstützung von Wissenschafter/innen der Universität Innsbruck entwickeln sie ein eigenständiges Lebensqualitätsmodell auf der Basis ihrer individuellen Konzepte, erheben Daten auf regionaler Ebene und bringen ihre Erkenntnisse aktiv in die wissenschaftliche und gesellschaftliche Diskussion ein.

Die Fragestellungen im Bereich der geographischen Grundlagenforschung kreisen um die Faktoren, welche Lebensqualität aus der Sicht Jugendlicher ausmachen. Von besonderem Interesse sind dabei auch die Bewertung der aktuellen Situation im regionalen Vergleich und mögliche Zukunftsszenarien. Angesichts der Tatsache, dass die Erwachsenen von morgen bis dato in keiner umfassenden Lebensqualitäts-Analyse im Fokus der Betrachtung stehen, stellen auch diese Informationen wissenschaftliches Neuland dar. Dies ist umso erstaunlicher, als unsere zukünftige Lebenswelt entscheidend durch deren Einstellungen, Wünsche und Motivationen mitgeprägt werden wird.

Durch die Auseinandersetzung mit den Perspektiven junger Erwachsener liefert das Projekt LQ4U Steuerungswissen von hoher gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und politischer Relevanz. Südtirol und das Land Tirol erhalten die Gelegenheit, sich als dynamische Regionen zu profilieren, die in die nachhaltige Sicherung ihrer bereits jetzt außergewöhnlich hohen Lebensqualität investieren.

vgl. dazu einen Beitrag auf iPoint

Abgeschlossene Projekte

  • 07/2011 bis 04/2012 (completed): Entwicklung eines Kompetenzmodells für das Fach Geographie und Wirtschaftskunde an Allgemeinbildenden Höheren Schulen in Österreich. Auftraggeber: LSR Tirol, im Auftrag des Österreichischen Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur, bm:ukk, Wien.

  • 2010-2012 (completed): LIFE eQuality, Antragsteller und wissenschaftliche Projektleitung. (Fördersumme: ca. 107.000 €). Ein Projekt durchgeführt im Rahmen des Förderprogramms Sparkling Science, gefördert vom Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung, in Zusammenarbeit mit dem Reithmanngymnasium Innsbruck (A), der Academia Engiadina in Samedan (CH), der Handelsoberschule Heinrich Kunter in Bozen (I) und dem Gymnasium Weilheim (D)

„LIFE eQuality?“ ist ein Gemeinschaftsprojekt des Instituts für Geographie der Universität Innsbruck und der Schüler/innen und Lehrpersonen je einer Schule in Österreich, Deutschland, Italien und der Schweiz. Im Zentrum der Zusammenarbeit steht die Erforschung des Phänomens Lebensqualität durch die Jugendlichen. Lehrer/innen und Wissenschafter/innen unterstützen, moderieren und evaluieren den Forschungsprozess. Alle Projektbeteiligten bilden eine „Community of Learners“ und tragen so gemeinsam zur aktiven, nachhaltigen Sicherung der Lebensqualität unserer Gesellschaft bei.

vgl. dazu ein Interview auf dem Radiosender Freirad in der Sendung "uni konkret"

vgl. dazu einen Beitrag auf iPoint

vgl. dazu einen Beitrag auf iPoint

  • 2010 (completed): WhitE Learning - Verwendung von Whiteboards im Rahmen der universitären Lehramtsausbildung, im Auftrag der Abteilung Neue Medien und Lerntechnologien, Universität Innsbruck
  • 2009/2010 (completed): Evaluierung der Reife- und Diplomprüfung für die Prüfungsgebiete Geografie (Wirtschaftsgeografie) und Internationale Wirtschafts- und Kulturräume und Geschichte (Wirtschaftsgeschichte) und Internationale Wirtschafts- und Kulturräume, Auftraggeber: PH-Burgenland, im Auftrag der Abteilung II/3 des Österreichischen Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur, bm:ukk, Wien
  • 2009/2010 (completed): "Tiroler Jugendliche erforschen Lebensqualität", in Zusammenarbeit mit dem Reithmanngymnasium Innsbruck
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