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Naturgefahrenforschung

Die Arbeitsgruppe Naturgefahrenforschung thematisiert Kopplungen und Interaktionen in Mensch-Umwelt-Systemen auf Grundlage der Risikoforschung. Dabei stehen die räumliche und zeitliche Entwicklung von Lebensräumen und Naturgefahrenprozessen sowie deren gegenseitige Beeinflussung im Mittelpunkt. Zur Erklärung der Dynamik im hybriden Überlappungsbereich des Mensch-Umwelt-Systems (E) werden Prozesse im natürlichen (A, D) sowie gesellschaftlichen (B, C) Subsystem untersucht.

Grafik Naturraumprozesse

Die so abgrenzbaren fünf Forschungsbereiche der AG können wie folgt charakterisiert werden:

  • Einwirkung der Prozesse im natürlichen Subsystem (z.B. Hochwasser, Lawinen, Steinschlag, Hitze) auf den Menschen, sein Bewusstsein sowie seine Güter im gesellschaftlichen Subsystem.
  • Berücksichtigung von Prozessen im natürlichen Subsystem im Bereich der Siedlungs- und Infrastrukturentwicklung.
  • Auswirkungen von Siedlungs- und Infrastrukturentwicklung sowie Landnutzungsveränderungen auf Prozesse im natürlichen Subsystem.
  • Veränderung der Charakteristik - beispielsweise von Frequenz und Magnitude – der Prozesse im natürlichen Subsystem als Folge globaler Prozesse (Global Change).
  • Vulnerabilität, Resilienz, Kapazität sowie Anpassungsfähigkeit („adaptability“) des Mensch-Umwelt-Systems gegenüber Naturgefahren.
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