Universität Innsbruck

Überblick

KlimaAlps - Klimawandel sichtbar machen

Der Klimawandel mit seinen Folgeerscheinungen zählt zu den sogenannten Grand Challenges des 21. Jahrhunderts und stellt für die Gesellschaft eine Herausforderung dar. Diese Herausforderung betrifft jede/n Einzelne/n. Vor allem zukünftige Generationen werden in ihrem alltäglichen Denken und Handeln von den Auswirkungen des Klimawandels beeinflusst werden. Um eine nachhaltige Gesellschaft und folglich auch Generationengerechtigkeit zu erreichen, sind Klimawandelbildung sowie Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), unabdingbar. An dieser Stelle knüpft das Interreg Projekt Bayern-Österreich 2014-2020 mit dem Titel “KlimaAlps - Klimawandel sichtbar machen” mit einer 3-jährigen Laufzeit an.

Hauptziele des Projektes

Das übergeordneten Ziel des Projekts KlimaAlps ist die Bewusstseinsbildung einer breiten Gesellschaftsschicht im Bezug auf die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Weitere Ziele können wie folgt zusammengefasst werden:

  • Kollaborative Erarbeitung eines Fortbildungskonzeptes zum/zur KlimapädagogIn
  • Ausbildung und kritische Reflexion der Rolle als KlimapädagogIn: Festlegung von Verantwortungsbereichen und Vermittlung von Klimawandelbewusstsein
  • Ausarbeitung und Installation von KlimaTopen
  • Förderung der Inter- und Transdisziplinarität durch Vernetzung und Zusammenarbeit mit ProjektpartnerInnen aus verschiedenen gesellschaftlich relevanten Bereichen
  • Etablierung eines langfristigen Mehrwertes für die Gesellschaft, durch die Weiterbildung zum/zur KlimapädagogIn, sowie durch die Installation von KlimaTopen

Neuwert

Der Neuwert des Projekts besteht in der inter- und transdisziplinären Zusammenarbeit gesellschaftlich relevanter AkteurInnen aus der Wissenschaft und den Bereichen Energie, Umwelt- und Naturschutz mit dem gemeinsamen Ziel Klimawandel im Alpenbereich Bayern/Oberösterreich/Tirol für die Gesellschaft sichtbar zu machen. Dies umfasst einerseits die gemeinsame Ausarbeitung eines zertifizierten Fortbildungskonzeptes zum/zur KlimapädagogIn und andererseits die Ausarbeitung und Installation von Klimatopen in der Region Alpenraum.

ProjektpartnerInnen

Aufgaben der Universität Innsbruck

Monitoring und die damit verbundene kontinuierliche Evaluation von KlimaAlps ist ein wichtiger Bestandteil zur Qualitätssicherung des Interreg Projektes Österreich-Bayern. Aufgabe der Arbeitsgemeinschaft Education and Communication for Sustainable Development des Institutes für Geographie der Universität Innsbruck ist es, das Projekt wissenschaftlich zu begleiten und ein Bildungskonzept auszuarbeiten. In diesem Sinne werden Befragungen qualitativer und quantitativer Art durchgeführt, die sich an der Theorie des moderaten Konstruktivismus orientieren.

Projekteckdaten

Projektzeitraum: 01.08.2019 – 30.06.2022
Team:
Fördergeber: Co-finanziert von der Europäischen Union über das Interreg Bayern-Österreich 2014-2020 Programm. Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Gesamtbudget für die Universität Innsbruck: ca. 114.106,23 Euro. Insgesamt entspricht der Kofinanzierungsanteil des EFRE für die Universität Innsbruck im Rahmen der Projektfinanzierung 18,51%. Ein Teil der Kosten wird durch die Universität Innsbruck selbst eingebracht (37.285,4 Euro).
Webseite: https://energiewende-oberland.de/hp14253/KlimaAlps.htm
KlimaAlps
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