Communication and Education in Geography / Projekte

Generation F³ - Fit for Future

Als Antwort auf die „Grand Challenges“, die großen globalen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts, bedarf es einer intensiven gemeinsamen Auseinandersetzung von Wissenschaft und Gesellschaft mit relevanten Zukunftsfragen. Die Entwicklung einer unvoreingenommenen Wahrnehmung für die Probleme, eines kritischen Bewusstseins für Entscheidungen sowie einer offenen Akzeptanz für die erforderlichen Handlungen bilden dabei die Voraussetzung für die Sicherung nachhaltiger Lebensqualität im 21. Jahrhundert.

Als Entscheidungsträger/innen von morgen werden die Jugendlichen von heute während ihrer gesamten Lebenszeit mit den Herausforderungen konfrontiert sein, die aus dem Globalen Klimawandel und seinen regionalen Folgeerscheinungen resultieren. Das Projekt „Generation F³ – Fit for Future“ zielt deshalb darauf ab, die junge Generation Tirols auf die Herausforderungen des Klimawandels vorzubereiten. Dazu wird versucht, das Bewusstsein für die zu erwartenden Prozesse zu erhöhen und die Anpassungs- und Handlungsfähigkeit von Schüler/innen zu steigern. Im Sinne eines transdisziplinären Wissenschafts-verständnisses bindet das Projekt Jugendliche in den Forschungsprozess ein und schafft dabei die Rahmenbedingungen für einen bidirektionalen Informations- und Kompetenzaustausch zwischen Expert/innen und Jugendlichen.

Projektziele

Die Kooperation zwischen der Universität Innsbruck, der Europäischen Akademie Bozen und den Partnerschulen soll die Generierung von Transformationswissen ermöglichen. Während Systemwissen (d.h. Wissen darüber, was ist) und Zielwissen (Wissen darüber, welcher Zustand anzustreben ist), traditionell alleine von Wissenschaftler/innen generiert wird, soll Transformationswissen (Wissen darüber, wie wir vom Ist- zum Soll-Zustand gelangen) aus einem Dialogprozess zwischen Vertretern der Gesellschaft und der Wissenschaft resultieren. In diesem Sinne forschen Schüler/innen in der Forschungs-Bildungs-Kooperation „Generation F³“ gemeinsam mit Fachwissenschaftler/innen in einer „Community of Learners“. Die Fachdidaktiker/innen der Universität Innsbruck nehmen in diesem transdisziplinären Prozess eine vermittelnde Rolle zwischen der wissenschaftlichen Perspektive der Expert/innen und der subjektiven Expertise der Schüler/innen ein. Sie moderieren den Dialog und begleiten die dabei ablaufenden Prozesse wissenschaftlich intensiv, wodurch Forschungslücken auf diesem Gebiet geschlossen werden.

Fördergeber

Das Projekt wird finanziell gefördert innerhalb der 3. Forschungswettbewerbsausschreibung der Autonomen Provinz Bozen – Südtirol (Abteilung 34. Innovation, Forschung und Universität).

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Projekt-Eckdaten

Gesamtbudget: 279.227,54 €
Projektzeitraum: 01.07.2017 – 30.06.2020
Wissenschaftliche Projektleitung: Ass-Prof. Dr. Lars Keller
Operative Projektleitung: Mag. Maximilian Riede, PhD
ProjektmitarbeiterInnen: MMag. Dunja Peduzzi, MMSc. Oliver Schrot

Kooperationspartner: