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Bodenerosion in den Alpen - Untersuchungen zur Steuerung und räumlich-zeitlichen Dynamik mit einem Konzept für die Langzeitbeobachtung

Bearbeitung: Dipl. Geogr. Christoph Wiegand Kooperationen: Umweltbundesamt, GRID-IT  
Fördergeber: Doktorandenprogramm der phil. hist. Klasse ÖAW Projektzeitraum: 2008 - 2011  

Das Protokoll „Bodenschutz" der Alpenkonvention erteilt den Vertragsparteien einen klaren Auftrag hinsichtlich Erfassung, Ausweisung und Monitoring von Erosionsprozessen in den Alpen. Dazu fehlt es aber zum einen an der systematischen Zusammenschau bisheriger Studien hinsichtlich des Prozessverständnisses und der regionalen Verteilung von Erosionsformen, zum anderen gibt es kaum Evaluierungen bestehender Aufnahme- und Messmethoden zum Aufbau eines Erosionsmonitorings. Beides ist aber von eminenter Bedeutung, will man auf die Auswirkungen des Globalen Wandels im Alpenraum vorbereitet sein und entsprechende Maßnahmen ergreifen.

Die geplante Arbeit zielt darauf hin, die bisherigen Kenntnisse zur Bodenerosion zu systematisieren und in einem größeren, vergleichenden Kontext zu stellen, offene Forschungslücken klar zu identifizieren und durch eigene Erhebungen und Messungen diese zu ergänzen. Hierfür sind vorhandene Daten auszuwerten und ergänzend Daten im Gelände zu erheben. Für die Feldarbeiten werden Testflächen auf einem Nord-Süd-Transekt in der montanen bis alpinen Stufe des Bayerisch-Tiroler-Südtiroler Gebirgsraumes ausgewählt.

 



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