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Wiederbesiedlung von Blaikenflächen auf den Bergmähdern in Brandberg (Zillertal)

Bearbeitung: Elisabeth Altstätter
Sara Carbonari
Christoph Wiegand
Projektzeitraum: 2011-2012  
Betreuung: Clemens Geitner
Brigitta Erschbamer
     

Flachgründige Lockermaterialrutschungen – oft als Blaiken bezeichnet – sind in den Alpen weit verbreitet, insbesondere im Bereich steiler Bergmähder. Teilweise ist zu beobachten, dass diese Denudationsprozesse mit der Aufgabe der Mahd in den letzten Jahrzehnten zugenommen haben. Die daran beteiligten Prozesse sind viel diskutiert worden. Wenig ist hingegen bekannt über die Wiederbesiedlung dieser offenen Bodenstellen durch Pflanzen aus den angrenzenden Vegetationseinheiten. Welche Arten sind dazu in der Lage? Wie sind die Besiedlungsmuster und von welchen Parametern der Denudationsfläche und des Substrats werden sie gesteuert?

Diese Fragen werden in Kooperation mit dem Institut für Botanik der Universität Innsbruck an unterschiedlich frischen Denudationsflächen in der Nähe des Kolmhauses oberhalb der Ortschaft Brandberg im hinteren Zillertal untersucht. Dort finden sich unterschiedliche Lockersubstrate auf engem Raum. Die Mahd auf den steilen Flächen ist seit einigen Jahren aufgegeben worden. Neben der genauen Erfassung der Rutschungen selbst wurden vegetationskundliche Aufnahmen sowohl auf den mehr oder weniger offenen Flächen als auch in den umgebenden Wiesen durchgeführt. Zusätzlich wurden die Denudationsflächen beprobt, um bestimmte Bodenparameter im Labor bestimmen zu können.




Typische Blaike auf den Bergmähdern von Brandberg



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