Universität Innsbruck

Überblick

 

METyrol - Monitoring flachgründiger Abtragsflächen in der montanen bis alpinen Höhenstufe Tirols mit Fernerkundungsmethoden

Bild
Monitoring von Bodenabtragsflächen mittels Bildsegmentierung und objektbasiertem Vegetationsindex. (Orthophoto Copyright Land Tirol, Abt. für Geoinformation)
Bearbeitung Andreas Mayr
Projektlaufzeit Februar 2016 - Januar 2017
Fördergeber Tiroler Wissenschaftsfonds (TWF)

Viele Almen und Bergmähder Tirols sind von flachgründigem Bodenabtrag betroffen. Die Abtragsflächen (auch als „Blaiken“ bezeichnet) sind durch einen Versatz der Grasnarbe zusammen mit Lockermaterial gekennzeichnet und die Vielzahl dieser Flächen auf betroffenen Hängen kann in Summe einen beträchtlichen Bodenverlust bedingen. Um die Relevanz des Problems abschätzen zu können und gegebenenfalls stabilisierende Maßnahmen einzuleiten, bedarf es einer flächendeckenden und detaillierten Kartierung der Abtragsflächen sowie ihrer laufenden Beobachtung. Im Projekt METyrol werden deshalb Methoden zur automatisierten Erkennung, Abgrenzung und Charakterisierung der Abtragsflächen anhand von Orthophotos entwickelt. Für die Orthophotoerzeugung und anschließende Auswertung wird mit Daten verschiedener Plattformen und Aufnahmekonfigurationen (flugzeug- bzw. drohnenbasierte Luftbilder, terrestrische Schrägbilder) gearbeitet. Aspekte der Genauigkeit und Wiederholbarkeit der automatisierten Kartierung, sowie die Übertragbarkeit auf andere Untersuchungsgebiete in den Alpen spielen dabei eine zentrale Rolle.

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