Bayerisches Landamt für Umwelt - Stellenausschreibung

Wasser, Boden, Luft, Natur – die Sicherung und umweltverträgliche Nutzung dieser Lebensgrundlagen sind zentrale Ziele des Bayerischen Landesamtes für Umwelt ebenso wie der Schutz des Menschen vor Gefahren aus der Umwelt.

Am Bayerischen Landesamt für Umwelt ist an der Dienststelle Augsburg für die Abteilung 6 „Wasserbau, Hochwasserschutz, Gewässerschutz" im Referat 61 „Hochwasserschutz und alpine Naturgefahren" baldmöglichst folgende Stelle befristet bis 30.06.2023 zu besetzen:

Wissenschaftliche Mitarbeiterin/Wissenschaftlicher Mitarbeiter (w/m/d)

für den Bereich Wildbachgefahren

Das Bayerische Landesamt für Umwelt (LfU) erstellt derzeit technische Richtlinien zur Ermittlung von  Wildbachgefährdungs-bereichen nach Art. 46 Bayerisches Wassergesetz und zur Aufstellung von integralen Wildbachentwicklungskonzepten zum Schutz vor Wildbach-gefahren. Diese Richtlinien schreiben eine für die nachgeordneten Wasserwirtschaftsämter und deren Auftragnehmer bindende Vorgehensweise fest, die in einer Loseblattsammlung zur Verfügung gestellt wird.

Ihre Aufgaben

Analyse der fachlichen Grundlagen zu integralen Wildbachentwicklungskonzepten so-wie Auswerten von fachbezogenen Praxisstudien.

• Entwickeln und Ausarbeiten von Richtlinien auf Basis der Analysen und Auswertun-gen. Dabei intensives Abstimmen mit den beteiligten Wasserwirtschaftsämtern.

• Ausarbeiten einer Kommunikationsstrategie zur Einbindung von Kommunen bei der Konzepterstellung.

• Beraten der Wasserwirtschaftsämter zur bzw. bei Anwendung dieser Richtlinien und in Fragen des Wildbachverbauungskonzeptes.

Unsere Anforderungen an Sie

abgeschlossenes Hochschulstudium (Dipl. Univ. / Master) der Fachrichtung alpine Naturgefahren, Bau- oder Umweltingenieurwesen oder vergleichbarer Studienab-schluss

• erworbene oder angeeignete fundierte Kenntnisse im Bereich integrales Naturgefahrenmanagement mit Schwerpunkt alpine Naturgefahren, Wildbachverbauung, Wild-bachprozesse und Gefahrenanalyse

• ein hohes Maß an konzeptionellen Fähigkeiten

• Teamfähigkeit und Organisationstalent, Eigeninitiative, überdurchschnittliche Einsatzbereitschaft und verbindliches Auftreten

• gute EDV-Kenntnisse (MS Office und ArcGIS) und Bereitschaft, sich in fachorientierte Anwendungen einzuarbeiten

• gute schriftliche und mündliche Ausdrucksfähigkeit

• fachliche Flexibilität

• Bewerberinnen und Bewerber müssen die Voraussetzungen für ein befristetes Arbeitsverhältnis beim LfU/beim Freistaat Bayern erfüllen.

Wir bieten

Bezahlung bis Entgeltgruppe 13 TV-L, sofern die tariflichen und persönlichen Voraussetzungen vorliegen

• Jahressonderzahlung

• einen modernen Arbeitsplatz und ein gutes Betriebsklima

• gleitende Arbeitszeit (Rahmenzeit 6:00 bis 20:00 Uhr)

• Möglichkeit von Teilzeitbeschäftigung, sofern durch Job-Sharing die ganztägige Wahr-nehmung der Aufgabe sichergestellt ist

• gute Fortbildungsmöglichkeiten

• vergünstigtes DB-Job-Ticket

• kostenfreie Parkplätze am Dienstgebäude

• Kantine

Kontakt

Für nähere Informationen stehen Ihnen fachlich Herr Dr. Rieger, Tel. 0821 9071-5944 und Herr Mayer, Tel 0821 9071-5946, gerne zur Verfügung. Für allgemeine Fragen wenden Sie sich an Frau Heinl, Tel. 09281/1800-4533.

Bitte richten Sie Ihre aussagekräftigen schriftlichen Bewerbungsunterlagen unter Angabe der Kennziffer A/61/7 bis spätestens 30.06.2020 (Datum des Eingangsstempels)

an das Bayerische Landesamt für Umwelt, Dienststelle Hof, Referat Z3 „Personal", Hans-Högn-Str. 12, 95030 Hof. Falls Sie sich per E-Mail bewerben möchten, senden Sie Ihre Bewerbung (Anlagen aus-schließlich als PDF) an bewerbungen-h@lfu.bayern.de. Bewerbungen an eine andere als die angegebene E-Mail-Adresse werden nicht berücksichtigt.

E-Mails, die größer als 10 MB sind, sowie Dokumente, die Makros enthalten, können nicht empfangen werden. In den Dokumenten enthaltene Links auf Internet-Seiten werden bei der Bewertung der Bewerbung nicht mit einbezogen.

Die Angabe der Kennziffer ist zwingend erforderlich, da uns sonst eine Zuordnung der Bewerbung nicht möglich ist.

Im Sinne des Gleichstellungsgedankens werden Frauen zu einer Bewerbung ermutigt. Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei ansonsten im Wesentlichen gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

https://www.lfu.bayern.de

 

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