Regionalprodukte - Ein Ansatz für nachhaltige Regionalentwicklung? Das Beispiel des Ennstals



Mitarbeiter

Prof. Dr. Martin Coy; Stefan Wieser


Kurzbeschreibung

EnnstalEin derzeit aktueller Ansatz der nachhaltigen Regionalentwicklung von benachteiligten Regionen ist die Verknüpfung von Produkten mit der Region und deren Vermarktung als Regionalprodukt. Dabei wird auch häufig die Region in der Produktmarke erwähnt. Durch dieses sogenannte „geographical branding“ erhofft man sich endogene Potentiale nutzen und somit die Wertschöpfung der Region steigern zu können. Dieses Projekt versucht diese These zu überprüfen bzw. zu widerlegen. Es wird versucht, die Wertschöpfungskette und das Produktionsnetzwerk geographisch zu verorten. Dazu werden verschiedene regionale Produkte aus dem Untersuchungsgebiet Ennstal, welche in der Produktmarke das Label „Ennstal“ oder „Schladming“ verwenden, auf ihre räumlichen Vernetzungen hin überprüft und verglichen. Bei den Produkten handelt es sich hauptsächlich um Nahrungsmittel aus der alpinen Land-wirtschaft sowie Erzeugnisse aus Schafwolle. Auch soll untersucht werden ob diese Produkte aus Bergregionen bei Konsumenten eine positive Wahrnehmung hervorrufen bzw. dazu beitragen eine regionale Identität zu stiften.


Geldgeber: Forschungszentrum Berglandwirtschaft - Universität Innsbruck

Laufzeit: Mai 2012 - März 2013



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