Arbeitskreis Bildung und Didaktik

Profil

Sprecher: Ulrich Leitner

Der interfakultäre Arbeitskreis für Bildung und Didaktik versteht sich in erster Linie als Austauschforum für Lehrende der Universität Innsbruck – speziell der Mitarbeiter/-innen des Clusters Politische Ästhetik: Theorie & Methode – über das Was und Warum (Didaktik) und das Wie (Methodik) ihrer universitären Lehre. Dieser Austausch erfolgt – in Anlehnung an die Grundsäulen des Clusters – in der Forschung und in der Praxis. Ziel ist die Reflexion und der Ausbau der Lehrkompetenzen der Lehrenden der Universität Innsbruck durch Einbezug aktueller hochschuldidaktischer Forschung sowie den Austausch mit Personen, die andernorts in der universitären Lehre tätig sind, oder aber sich an anderen Bildungseinrichtungen und Lernorten mit Didaktik beschäftigen.

Der zweite Schwerpunkt des Arbeitskreises zielt – in kritischer Auseinandersetzung mit aktuellen Bildungsdebatten – auf die Reflexion und Diskussion von Bildung im weitesten Sinne. Hier gilt es den Hochschullehrenden sich in die Debatten einzumischen und sich darauf zu beziehen. Darüber hinaus ist der Arbeitskreis offen für Vermittlungsprozesse in verschiedenen sozialen Bereichen, insbesondere für Fragen des Ausbaus der eigenen Sozialkompetenz, des universitären Selbstmanagements, des Coachings und der Supervision. Der Arbeitskreis lädt in beiden Kernbereichen Expert/-inn/-en und Interessierte zu gemeinsamen diskursiven Gesprächen, Präsentationen und Workshops ein.

Schwerpunkte

I. Empirie & Grundlagenforschung

  • Schul- und Hochschuldidaktik
  • Politische Bildung
  • Lehren und Lernen
  • Textproduktionskompetenz
  • Genderkritische Forschung und Lehre

II. Theorie & Methodenreflexion

  • Methodendiskussionen
  • Vermittlung zwischen Forschung und Lehre
  • Innovative Methodenkonzepte

III. Lehre & Didaktik

  • Diskussion von Fallstudien
  • Hospitationen und Supervisionen
  • Erarbeitung von Lehrmaterialien
  • Gemeinsame Lehrveranstaltungskonzepte

IV. Bildung & Öffentlichkeit

  • Didaktik in nicht-universitären Lernorten
  • Kooperation mit Schulen und anderen Bildungseinrichtungen
  • Publikation der Forschungsergebnisse und Praxiserfahrungen

Treffen

Die in der Vorlesungszeit einmal monatlich abgehaltenen Treffen des Arbeitskreises finden im Seminarraum der Personalentwicklung statt: Raumnr. 0040, Areal Innrain, Universitäts-Hauptgebäude, EG

Kontakt

MMag. Dr. Ulrich Leitner; E-Mail

Materialien und Fallstudien

  • Ulrich Leitner, Checkliste Exposé (entwickelt in der „Forschungswerkstatt I, Erziehungs- und Bildungsforschung“ im Doktoratsstudium Erziehungswissenschaften, autorisiert durch die Mitglieder der PhD-Sitzung vom 11. Juni 2012)
  • Christina Antenhofer, Teaching Project „A Students’ travel guide to the history of the island of Rhodes“. Improving University Teaching 2012, 37th International Conference Fostering Knowledge Transfer. Innsbruck, 25.27. Juli 2012. [Link] [Pressebericht]
  • Christina Antenhofer/Ingrid Böhler/Eva Pfanzelter/Thomas Spielbüchler, Die schriftliche Arbeit. Anleitung zum formalen Aufbau, der äußeren Form und der inhaltlichen Gestaltung einer PS‐/BA‐/SE‐Arbeit (Institut für Alte Geschichte und Altorientalistik, Institut für Geschichtswissenschaften und Europäische Ethnografie, Institut für Zeitgeschichte), erstellt Innsbruck 2011. [Link]

Publikationen und Projekte

  • Brigitte Truschnegg/Kordula Schnegg, Sparkling Science: Im Dialog mit der Antike  Inscriptiones Antiquae, Wissenschaftliche und fachdidaktische Aufarbeitung der größten Sammlung stadtrömischer Inschriften in Österreich. [Link]
  • Christina Antenhofer/Helmut Alexander/Birgit Gufler, 101 Internettexte zu historischen Ereignissen vom Jahr 1 bis 2006 im Rahmen des Projekts Wörgler Meilensteine“.
  • Ulrich Leitner, Von modernen Räubern und antiken Barbaren. Selbstbildung durch politische Bildung am Beispiel asymmetrischer Gegenbegriffe, in: Latein Forum Heft 65/2008, Innsbruck 2008, 35–51. Rezensiert in: Didaktische Informationen, 57, 2009, 25–26.
  • Cordula Schwarze, Zur Notwendigkeit der empirischen Prüfung argumentativer Praxis am Beispiel von Topoi im Gespräch, in: DGSS@ktuell 4/2010, 6–18. [Link]
  • Christina Antenhofer, „Illustris et excellens domine, frater et fili carissime...“ Einblicke in eine lateinische Familienkorrespondenz der Renaissance, in: Latein Forum Heft 40/2000, Innsbruck, 5366.
  • Claudia Posch, Sexing up Gender: Teaching Language and Gender in a Class without Compulsory Attendance. [Datei]

Veranstaltungen und Workshops

  • Gründungstreffen aller Mitglieder, 25. Oktober 2012
  • Präsentation „Erfahrungen aus der Schreibwerkstatt“ von Ulrich Leitner, Institut für Psychosoziale Intervention und Kommunikationsforschung, mit Diskussion. Donnerstag, 15. November 2012.
  • „Ausbau der Textproduktionskompetenz im Studium der Germanistik: Ziele, Bedingungen, Möglichkeiten“ von Cordula Schwarze, Institut für Germanistik, mit Diskussion Donnerstag, 13. Dezember 2012.
  • „Gruppenmanagement in der psychosozialen Arbeit“ mit Diskussion von Miriam Plaickner, Klinische Psychologin und Gesundheitspsychologin, Psychosozialer Pflegedienst Tirol, 24. Januar 2013.
  • „Aktivieren von Vorkenntnissen am Beispiel des Fremdsprachenunterrichts (Russisch) unter besonderer Berücksichtigung des mehrsprachigen Ansatzes“ von Sonja Bacher, Institut für Slawistik, 22. Mai 2013.
  • „Lehren und Forschen in den USA“ von Marion Wieser, Office New Orleans, Universität Innsbruck, 26. Juni 2013.
  • „Theaterpädagogik – Grundlagen, Methoden, Techniken und ihre Anwendungsmöglichkeiten in der Lehre“, geladene ExpertInnen: Birgit Hamed-Büchler, Pädagogin und Lehrerin an der Fachberufsschule für Opitk und Fotografie (Innsbruck) und Elisabeth Schatz, Theaterpädagogin, Theatergruppe Infektiös (Innsbruck), 24. April 2013.
  • „Forschungslabor Hochschuldidaktik. Theorien, Fallstudien, Materialien.“ Geladene Expertin: Gabriele Salzgeber, 21. März 2014.
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