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FZ Synagoge und Kirchen

„Synagoge und Kirchen“ versteht sich seit seiner Einrichtung im Jahr 2004 als Beitrag zur Deckung eines sowohl kirchlichen als auch gesellschaftlichen Bedarfs. Die verstärkte Öffnung der katholischen Kirche auf andere christlichen Kirchen seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil (19621965) brachte eine Neureflexion des christlichen Selbstverständnisses und gleichzeitig – nicht zuletzt vor dem Hintergrund der Schoa – des christlich-jüdischen Verhältnisses und damit die Notwendigkeit einer neuen christlichen Theologie des Judentums von der gemeinsamen Wurzel her mit sich. Die sich daraus ergebenden Fragen sind gesellschaftlich von hoher Relevanz, was sich nicht zuletzt in Österreich und speziell in Tirol immer wieder zeigt. Auf dieser Basis entwickelte sich „Synagoge und Kirchen“ zu einer Plattform für die Zusammenarbeit historischer und systematischer Forschung an Quellentexten aus Judentum und Christentum und in verwandten Bereichen. Von 2017-2021 konkretisierte das Forschungszentrum sein Anliegen in der Grundlagenforschung über Autoritätsansprüche, wie sie heilige Schriften, personal ausgeübte Ämter und kollektiv handelnde religiöse Institutionen stellen. Seit Herbst 2021 befasst sich das FZ mit dem Thema „Machtstrukturen“ anhand aktueller Beispiele und historischer Genesen.

 Website | Kontakt: Ao. Univ.-Prof. Dr. Andreas Vonach (Sprecher), o. Univ.-Prof. Dr. Wilhelm Rees, Priv.-Doz. Dr. Ursula Schattner-Rieser und Dr. Benedikt Collinet 

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