Publikationsarchiv

Neuerscheinungen 2018

Teresa Kovacs, Koku G. Nonoa (Hg.): Postdramatisches Theater als transkulturelles Theater. Eine transdisziplinäre Annäherung, Forum Modernes Theater, Tübingen: Narr Francke Attempto 2018

cover-nona-postdramatisches-theaterMit der Fokussierung postdramatischer Ästhetik auf mehr Präsenz als auf Repräsentation geraten Aufführungen unterschiedlicher Kulturräume in den Blick, ohne einem Text und damit einem Theater der nationalen Sprachen zu großes Gewicht zu verleihen. Die Beiträge des Bandes entwickeln ausgehend von der Engführung von Postdramatischem und Transkulturellem innovative Methoden und Analyseverfahren gegenwärtiger Theaterformen, Theatertexte und Inszenierungen. Sie plädieren für einen analytischen Zugang zu Theater, der bewusst nationale, kulturelle sowie fachliche Grenzen überschreitet. [mehr]

Marc Hill, Erol Yildiz (Hg.): Postmigrantische Visionen. Erfahrungen – Ideen – Reflexionen, Postmigrantische Studien 1, Bielefeld: transcript 2018

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Um das Verhältnis zwischen Migration und Gesellschaft neu denken zu können, kehren Marc Hill und Erol Yildiz etablierte Gewissheiten um und beziehen die Erfahrung von Migration mit ein. Ihr Fokus richtet sich auf geteilte Geschichten, aus denen sich die Vielheit des urbanen Zusammenlebens erschließt. Migration wird so zum Ausgangspunkt weiterer gesellschaftlicher Analysen gemacht. Postmigrantische Visionen fungieren als Analysekategorien für soziale Situationen von Mobilität und Diversität, machen Mehrdeutigkeit und marginalisierte Erinnerungen sichtbar, die zentrale gesellschaftliche Verhältnisse artikulieren. Kontrapunktische Ideen werden ins Blickfeld gerückt, ohne jedoch Dominanzverhältnisse und strukturelle Barrieren zu übersehen. Dieser Reader enthält Beiträge u.a. von Wolf-D. Bukow, Naika Foroutan, Wladimir Kaminer, Tunay Önder, Regina Römhild und Mark Terkessidis. [mehr]


Gerhild Fuchs, Ursula Mathis-Moser, Birgit Mertz-Baumgartner (Hg.): Popular Music et migration / e migrazione / y migración: 1990–2015, Archiv für Textmusikforschung, Sondernummer 3,1, 2018

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Seit den 1990er Jahren beobachten wir große Migrationsbewegungen aus dem ‚globalen Süden‘, aber auch aus Albanien und Rumänien, nach Frankreich, Italien und Spanien. Seither entstehen aber auch zahlreiche literarische Texte dies- und jenseits des Mittelmeeres, die sich mit diesen Migrationsbewegungen auseinandersetzen, Migrationsgründe reflektieren und kulturelle Begegnungs- und Konfliktszenarien thematisieren. Dasselbe gilt für den Film – und eben die popular music. Während zu den literarischen und filmischen Produktionen bereits einschlägige Studien vorliegen, wurde im Bereich der populären Musik die Darstellung der zeitgenössischen Migrationsproblematik von der romanistischen Forschung bislang noch kaum ausgelotet. Die vorliegende Sondernummer von ATeM, die aus der Tagung „Popular Music et migration / e migrazione / y migración: 1990–2015“ hervorgeht, möchte diesem Defizit Rechnung tragen, indem diese Fragestellung an unterschiedliche Genres und Stile ‚populärer Musik‘ in den Sprachräumen der Romania herangetragen wird. [mehr] 

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