Laboratorium „Medialität und Digitalität“

Profil

Das Laboratorium „Medialität und Digitalität“ befasst sich mit der medialen und/oder digitalen Verfasstheit kultureller Diskurse und den sich daraus ergebenden Konsequenzen. Dabei wird die Rolle der Medien aus zwei komplementären Perspektiven betrachtet. Einerseits steht die mediale Aneignung und Formung von Wirklichkeit in Gegenwart und Vergangenheit im Zentrum (Medien als Vermittler). Andererseits werden Medien als Teil des kulturellen Kommunikationsprozesses thematisiert und es wird im Wandel dieses Prozesses nach Konstanten und Veränderungen gefragt (Medien als Akteure).

Zentrale Aspekte von Digitalität werden im Zusammenhang der Digital Humanities behandelt. Unter den digitalen Geisteswissenschaften werden zunächst jene Herangehensweisen verstanden, welche geisteswissenschaftliche Fragestellungen durch elektronische Datenverarbeitung (EDV) zu bearbeiten versuchen. Durch die Aneignung dieser Perspektive ändern sich auch die Sicht auf Forschungsobjekte und das Verständnis für geisteswissenschaftliche Themen. Hier gilt es nun, zum einen die Herangehensweise der Digital Humanities zu verstehen und weiterzuentwickeln und zum anderen die impliziten wissenschaftstheoretischen Annahmen zu explizieren und zu hinterfragen.

Kontakt

Univ.-Prof. Dr. Thomas Schröder
Univ.-Prof. Dr. Ulrike Tanzer