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Ringvorlesung „Reformation – Konfessionskulturen – Räume“

Eine historisch-theologische Ringvorlesung ging im Wintersemester Räumen und Kulturen der reformatorischen Bewegung nach. Die Vorträge stehen nun online zum Nachschauen zur Verfügung.

­­Anlässlich des Reformationsjubliäums 2017 veranstalteten das Institut für Geschichtswissenschaften und Europäische Ethnologie und die Theologische Fakultät der Universität Innsbruck im Wintersemester 2016/17 eine interdisziplinär und international besetzte Ringvorlesung mit dem Titel „Reformation – Konfessionskulturen – Räume“.

Nach eröffnenden Vorträgen über den Reformator Martin Luther und die Reformation als gesamteuropäisches Ereignis wurden in einer ersten Sektion verschiedene Räume der reformatorischen Bewegung (Alttirol, Oberitalien, Ungarn, Siebenbürgen, Slowenien etc.) – und in ihnen die Diversität der Bewegung selbst – in den Blick genommen. Eine zweite Gruppe von Vorträgen stellte die Formierung der Konfessionskulturen vor und analysierte – in Erweiterung des Konfessionalisierungs­paradigmas­ – die religiösen, sozialen, mentalen, lebensweltlichen Spezifika der verschiedenen Konfessionschristentümer, wie sie sich nach der Reformation und nach dem Konzil von Trient herausgebildet haben. In einem dritten Schritt wurden schließlich die langfristigen Wirkungen und Transformationen der Reformation in den modernen Gesellschaften des 19. und 20. Jahrhunderts und die bis heute prägenden Faktoren im ökumenischen Gespräch der Gegenwart thematisiert.

Die einzelnen Vorträge sind im YouTube-Kanal der Universität zu finden.