Richtlinien des interdisziplinären Frankreich-Schwerpunkts zur Vergabe von Fördermitteln

Der Frankreich-Schwerpunkt verwendet den Großteil seines jährlichen Budgets für die Förderung von wissenschaftlichen Arbeiten, Forschungsprojekten und wissenschaftlichen Veranstaltungen. Gemäß seiner interdisziplinären Ausrichtung stehen die Leistungen des Frankreich-Schwerpunkts allen Forschenden und Studierenden offen, also unabhängig von wissenschaftlicher Disziplin oder Zugehörigkeit zu einer Fakultät.

Grundvoraussetzungen für eine Förderung durch den Frankreich-Schwerpunkt sind Wissenschaftlichkeit und Frankreich-Bezug. Letzteres heißt, dass Förderungen nur für Arbeiten vergeben werden, deren Inhalt klare Verbindungen zu Frankreich erkennen lassen und/oder für Arbeiten, die in Kooperation mit französischen PartnerInnen entstanden sind.

Der Frankreich-Schwerpunkt fördert in erster Linie Reise- und Aufenthaltskosten. Die Maximalförderung pro Person für eine Reise von Innsbruck nach Paris bzw. umgekehrt liegt bei € 300,--, für eine Reise von Innsbruck an einen anderen Ort in Frankreich bzw. umgekehrt bei € 400,--.

Nächtigungskosten werden pro Person mit € 80,-- (Nächtigung in Frankreich) bzw. € 60,-- (Nächtigung in Österreich) subventioniert. Pro Person werden maximal fünf Nächtigungen gefördert.

Honorare, Tagungsgebühren etc. können nur mehr nach Maßgabe der vorhandenen Mittel ersetzt werden. Bei Exkursionen können zwar die/der ExkursionsleiterIn, die Studierenden leider nicht mehr gefördert werden.

Anträge auf Förderung durch den Frankreich-Schwerpunkt für das Jahr 2008 müssen bis 7. Dezember 2007 im Frankreich-Schwerpunkt einlangen. Später einlangende Anträge können nur noch nach Maßgabe der noch vorhandenen Mittel berücksichtigt werden. Eine spätere Einreichung ist oftmals dennoch sinnvoll, da in bestimmten Fällen von den FördernehmerInnen nicht der gesamte vom Frankreich-Schwerpunkt zugesagte Förderbetrag aufgebraucht wird und somit während eines laufenden Geschäftsjahres Rücklagen entstehen. Diese Rücklagen werden für später eingelangte Anträge verwendet.

Neben der Forschungsförderung tritt der Frankreich-Schwerpunkt auch als Co-Organisator von Veranstaltungen auf. In diesem Fall bitten wir Sie um Rücksprache, um die Modalitäten einer etwaigen Zusammenarbeit zu besprechen. Ebenso stellt der Frankreich-Schwerpunkt in solchen Fällen seine Mailing-Liste sowie seine Pressekontakte zur Verfügung.

Bei Veranstaltungen von Incomings ist der Frankreich-Schwerpunkt auch gerne bei der Beschaffung geeigneter Räumlichkeiten behilflich.

Nachdem Sie Ihren Antrag auf Förderung an den Frankreich-Schwerpunkt gestellt haben, werden Sie schriftlich über die Förderab- bzw. zusage und die Fördersumme informiert. Des Weiteren erhalten Sie drei jeweils von Seiten der französischen Botschaft und von Seiten des Frankreich-Schwerpunkts unterzeichnete Verträge. Zwei Exemplare sind von Ihnen unterschrieben an den Frankreich-Schwerpunkt zu retournieren.

Nachdem Ihr Forschungsprojekt/Ihre Veranstaltung stattgefunden hat, bitten wir Sie, ein entsprechendes Anforderungsformular (Word-Datei ) auszufüllen und gemeinsam mit den Original-Belegen für Reise- und Unterkunftskosten an den Frankreich-Schwerpunkt zu senden. In weiterer Folge wird der Frankreich-Schwerpunkt die zugesagte Förderung an das von Ihnen angegebene Konto überweisen. Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich Originalrechnungen und Originalbelege bearbeiten können.

Ebenfalls benötigen wir einen kurzen Bericht über Ihr Projekt, den Sie bitte in elektronischer Form (Word- oder pdf-Datei) mit digitalen Bildern an france-focus@uibk.ac.at und in schriftlicher Form an den Frankreich-Schwerpunkt senden.

Änderungen der oben beschriebene Standards und Richtlinien behält sich der Frankreich-Schwerpunkt vor. Diese werden umgehend auf dieser Seite bekanntgegeben. Sämtliche Richtlinien orientieren sich ebenso an der Bedeckbarkeit durch den Frankreich-Schwerpunkt.