Veranstaltungskalender

 

Vom Vakuum zum Universum

herbstprogramm2.jpgUngelöste Materie-Probleme im Universum: Woher kommt die Materie im Universum überhaupt und warum ist sie so schwer festzumachen? Tatsächlich enthält unsere Galaxie mehr als 5,5 Mal mehr Materie als wir sehen können. Wäre das nicht so, würde sie aufgrund der Zentrifugalkräfte auseinanderbrechen. Was ist die sogenannte dunkle Materie und die mysteriöse dunkle Energie, die für die Expansion des Universums verantwortlich ist und 74% der gesamten Energie des Universums liefert? Und – wie sieht die Verbindung zwischen dem Großen und dem Kleinsten aus?

Neue Entwicklungen in der Teilchen-und Astrophysik bieten aufregende Möglichkeiten, die Physik des Vakuums, ihre Manifestation in der subatomaren Welt und auch ihre Auswirkung auf die großen Strukturen des Universums zu erforschen. Von der Quantenchromodynamik zu TeV Skalen, der Analyse des Quarkconfinements, LHC Physik und der Suche nach den Higgsbosonen und Neutrinos, kosmischen Strahlen und astrophysikalischer Untersuchung der dunklen Materie, all das verspricht grundlegende neue Information über die Struktur des Universums zu enthüllen.

Was: Symposium in Zusammenarbeit mit dem Italien-Zentrum der Universität Innsbruck 
Wann:  19. und 20. Oktober 2007, jeweils ab 9.00 Uhr 
Wo:  Claudiasaal, Herzog-Friedrich-Straße 3, 2. Stock, Innsbruck 
www:  http://www.uibk.ac.at/italienzentrum/italienzentrum/afi-meeting.html

 

Warum versagen Baukonstruktionen, Autos und Flugzeuge?

herbstprogramm3.jpgDie Zuverlässigkeit und Sicherheit von Tragwerken in Flugzeugen, Autos und Baukonstruktionen werden von der Öffentlichkeit häufig als selbstverständlich erachtet. Dabei stellt jedoch die sichere und gleichzeitig wirtschaftliche Planung von Tragwerken eine erhebliche Herausforderung für den Tragwerksplaner dar. Trotz gewissenhaftester Berechnungen und verstärkter Verwendung von computergestützten Tragwerksmodellen muss ein gewisses (und zum Glück sehr geringes) Restrisiko eines Tragwerkversagens in Kauf genommen werden. Dies kann etwa darauf zurückgeführt werden, dass Unsicherheiten und Streuungen in Material, Tragwerksgeometrie sowie Belastung allgegenwärtig sind.

Dieser Workshop ist der rationalen Erfassung dieser Unsicherheiten durch wahrscheinlichkeitstheoretische Methoden gewidmet. Die dadurch erweiterten Rechenmodelle erweisen sich dann als verbesserte und verlässlichere Entscheidungshilfen für den Ingenieur und können letztendlich dazu beitragen, gleichzeitig erhöhte Sicherheit und Wirtschaftlichkeit von Tragwerken zu erzielen.

 

Was: Workshop 
Wann: 19. Oktober, 15.00 Uhr 
Wo: Technikerstraße 13, Baufakultät, Hörsaal B6 
www: http://www.uibk.ac.at/frankreichschwerpunkt/aktuell 

 

Warum man im Fremdsprachenunterricht ohne die Muttersprache nicht auskommt - Code switching im L2-Unterricht

herbstprogramm4.jpgEiner der hartnäckigsten Mythen der Sprachdidaktik besagt, dass man im Fremdsprachenunterricht ausschließlich die Fremdsprache verwenden soll; die Muttersprache ist im L2-Unterricht tabu. De facto greifen aber alle Sprachlehrer und -lehrerinnen auf sie zurück, und sie tun dies nach sinnvollen und gut erklärbaren Mustern. Empirische Untersuchungen zeigen, dass die Muttersprache der LernerInnen eine zusätzliche Ressource ist, eine gezielt eingesetzte Hilfe beim Erlernen fremder Sprachen. Referentin ist Mariella Causa, die Autorin der bislang einzigen Monographie zu diesem brisanten didaktischen Thema.

 

 

Was: Vortrag 
Wann: 14. November 2007, 13.30 Uhr 
Wo: GeiWI-Turm; Innrain 52, Innsbruck, Hörsaal 8, Parterre 
www: http://www.uibk.ac.at/frankreichschwerpunkt/aktuell

 

Louis Vuitton und der Frankreich-Tag des interdisziplinären Frankreich-Schwerpunkts

herbstprogramm5.jpgEinmal jährlich verleiht der Frankreich-Schwerpunkt in Anwesenheit von VertreterInnen der Botschaft der Republik Frankreich in Österreich die Frankreich-Preise für herausragende wissenschaftliche Arbeiten in den Kategorien Diplomarbeit, Dissertation und Post-Doc. Ob der Vergleich zwischen dem exklusiven Unternehmen Louis Vuitton Moet Hennessey und der Universität Innsbruck ein unzulässiger ist, wird Univ.-Prof. Dr. Hans Mühlbacher in seinem Festvortrag untersuchen. Der diesjährige Frankreich-Tag ist gleichzeitig die Auftaktveranstaltung zu den Journées d’Études zur französischen Sprachgeschichte vom 30. November bis zum 1. Dezember. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, um Anmeldung wird gebeten.

 

Was: Festakt mit Vortrag 
Wann: 29. November 2007, 18.00 Uhr 
Wo: Türingsaal, Herzog-Friedrich-Straße 3, 1. Stock, Innsbruck 
www: http://www.uibk.ac.at/frankreichschwerpunkt/aktuell

 

Soll die Geschichte des Französischen neu geschrieben werden? Diachrone und synchrone Varietäten des Französischen

herbstprogramm6.jpgDie Geschichte der französischen Sprache galt bisher als gut erforscht; steht uns nun dennoch ein Paradigmenwechsel ins Haus? Die internationale ForscherInnengemeinschaft hat besonders in den letzten zehn Jahren bei der Untersuchung der diachronen und synchronen Variationen des Französischen enorme Fortschritte gemacht. Um auf die errungenen Forschungsergebnisse aufbauen zu können und aktuelle Problemstellungen der französischen Sprache eingehend zu erarbeiten, müssen diese nicht nur publiziert, sondern auch durch ExpertInnen diskutiert und analysiert werden. Dabei ist es besonders wichtig, das Synchrone und das Diachrone zwar als eigenständige, aber besonders auch als zusammenhängende Forschungsbereiche zu erkennen. Um Anmeldung wird gebeten.  

 

Was: Journées d’Études 
Wann: 30. November und 1. Dezember 2007, jeweils ab 9.00 Uhr 
Wo: Saal New Orleans, Universität Hauptgebäude, Innrain 52, 1. Stock 
www: http://www.uibk.ac.at/frankreichschwerpunkt/aktuell

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