ERC-PreisträgerInnen der Universität Innsbruck (European Research Council)

ERC Advanced Grant

Martin Korenjak

2017

o. Univ.-Prof. Mag. Dr. Martin KORENJAK
Institut für Sprachen und Literaturen

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Martin Korenjak (*1971 in Wels, Oberösterreich) ist seit 2009 Professor am Institut für Sprachen und Literaturen der Uni Innsbruck. Er ist Mitglied zahlreicher Fachgesellschaften, seit 2014 Vizepräsident der „Deutschen Neulateinischen Gesellschaft“ und hat eine Reihe wissenschaftlicher Konferenzen organisiert und geleitet. Gemeinsam mit Karlheinz Töchterle hat er außerdem 1999 die Konferenzreihe PONTES zur Rezeption der klassischen Antike initiiert, die zuletzt 2014 stattgefunden hat und von ihm organisiert wurde. Vor seinem Ruf nach Innsbruck war Martin Korenjak Professor an der Universität Bern. Seit 2006 hat der Latinist unter anderem eine Monografie, sechs Bände als Mit-Herausgeber und über sechzig Beiträge für Fachzeitschriften und Sammelbände verfasst, außerdem über vierzig Vorträge und Präsentationen auf Fachkonferenzen gehalten. Hervorzuheben ist unter anderem sein Beitrag im Projekt „Tyrolis Latina“, der ersten detaillierten Erfassung der neulateinischen Literatur in einer europäischen Region, die in zwei Bänden publiziert wurde. Martin Korenjak leitet eine Forschungsgruppe am Innsbrucker Ludwig-Boltzmann-Institut für Neulateinische Studien.

Rainer Blatt

2008

Univ.-Prof. Dr. Rainer BLATT
Institut für Experimentalphysik

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Rainer Blatt ist Professor für Experimentalphysik an der Universität Innsbruck. Er promovierte 1981 an der Universität von Mainz und erhielt anschließend ein einjähriges Forschungsstipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft, das ihm ermöglichte, am Joint Institute for Laboratory Astrophysics in Boulder (USA) zu forschen. Nach Anstellungen an der Freien Universität Berlin und der Universität von Hamburg wurde 1994 an die Uni Göttingen berufen und folgte ein Jahr später einem Ruf an die Universität Innsbruck. Für seine bahnbrechenden Leistungen erhielt er bereits zahlreiche internationale Auszeichnungen, darunter den John-Stewart-Bell-Preis, die Stern-Gerlach-Medaille, einen Humboldt-Forschungspreis und den Carl-Zeiss-Forschungspreis. Seit 2003 ist Rainer Blatt Wissenschaftlicher Direktor am Institut für Quantenoptik und Quanteninformation (IQOQI) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Innsbruck.

„Im ERC-Projekt CRYTERION (CRYogenic Traps for Entanglement Research with IONs) haben wir verschränkte Quantenbits in Ionenfallen erzeugt und für Quantensimulationen angewendet. Ebenso haben wir grundlegend neue Designs von Ionenfallen, insbesondere unter kryogenen Bedingungen untersucht und damit Technologien entwickelt, die für die nächste Generation von Quantenrechnern erforderlich sind.“

ERC Synergy Grant

Peter Zoller

2012

Univ.-Prof. Dr. Peter ZOLLER
Institut für Theoretische Physik

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Peter Zoller studierte Physik an der Universität Innsbruck und promovierte 1977. Er absolvierte Forschungsaufenthalte in Kalifornien (USA) und Auckland (Neuseeland), bevor er sich 1981 an der Universität Innsbruck habilitierte. 1991 wurde Peter Zoller zum Professor of Physics an der University of Colorado, Boulder (USA) und zum JILA Fellow berufen. Ende 1994 folgte er dem Ruf an die Universität Innsbruck. Seit 2003 ist Peter Zoller Wissenschaftlicher Direktor am Institut für Quantenoptik und Quanteninformation (IQOQI) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Für sein wegweisenden Beiträge zur Quantenphysik wurde Zoller mit hochrangingen internationalen Preisen ausgezeichnet, so mit dem Wolf-Preis, der Max-Planck-Medaille und der Benjamin Franklin Medaille.

„Im ERC-Synergy-Projekt untersuchen wir, gemeinsam mit deutschen, französischen und israelischen Forschern, theoretisch und experimentell die Kontrolle von Mehrteilchenquantensystemen anhand von kalten Atomen, Ionen und Molekülen. Dies ist einerseits von großer Relevanz für die Quanteninformation und die Realisierung von Quantencomputern. Andererseits können durch Quantensimulationen vielleicht vollkommen neue Formen von Quantenmaterie und Quantenmaterialien entstehen. Die ERC-Förderung hat es uns ermöglicht, hier in einer Art Dream-Team an diesem Thema zu forschen.“

ERC Consolidator Grant

Francesca Ferlaino

2016

Univ.-Prof. Dr. Francesca FERLAINO
Institut für Experimentalphysik

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Francesca Ferlaino studierte an der Universität in Neapel und an der International School of Advanced Studies (ISAS) in Triest Physik. Das Doktoratsstudium absolvierte sie an der Universität Florenz und dem dortigen European Laboratory for Non-Linear Spectroscopy (LENS). 2006 kam sie als Gastwissenschaftlerin in die Forschungsgruppe von Wittgenstein-Preisträger Rudolf Grimm nach Innsbruck. 2007 erhielt sie ein Lise-Meitner-Stipendium des Österreichischen Wissenschaftsfonds FWF. Seit 2009 ist Francesca Ferlaino Mitarbeiterin am Institut für Experimentalphysik der Universität Innsbruck, 2014 wurde sie zur Professorin für Atomphysik an der Universität Innsbruck und zur Wissenschaftlichen Direktorin am IQOQI berufen. Sie erhielt im Zuge ihrer Arbeit an der Universität Innsbruck bereits zwei ERC Grants.

„Für das Projekt ERBIUM wurde ein neues, exotisches Element für Experimente mit quantenentarteten Gasen und stark korrelierten Systemen ausgewählt: Erbium, ein sehr seltenes und bisher wenig untersuchtes Metall. Mit Erbium war es uns möglich, die kalten Atome über lange Distanzen miteinander kommunizieren und wechselwirken zu lassen, so wie kleine magnetische Quantenantennen.“

Hanns-Christoph Nägerl

2011

ao. Univ.-Prof. Dr. Hanns-Christoph NÄGERL
Institut für Experimentalphysik

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Hanns-Christoph Nägerl studierte Physik an der Georg-August-Universität Göttingen. 1996 kam er nach Innsbruck, wo er 1998 promovierte. Nach einem zweijährigen Forschungsaufenthalt am California Institute of Technology (USA) kehrte Nägerl an die Universität Innsbruck zurück. Hier wurde er Mitglied im Team von Rudolf Grimm und beschäftigt sich mit ultrakalten Quantengasen. Nach seiner Habilitation 2006 wurde er zum außerordentlichen Professor an der Universität Innsbruck ernannt und leitet seither eine eigene Arbeitsgruppe.

„Der ERC-Grant hat mir erlaubt, meine Forschungen im Bereich der ultrakalten Quantengase zu erweitern und zu vertiefen. Ohne den ERC-Grant wäre das nicht möglich gewesen. Insbesondere haben wir einige spektakuläre Ergebnisse auf dem Gebiet der sogenannten Quantendrähte gewinnen können.“

Roland Wester

2011

Univ.-Prof. Dr. Roland WESTER
Institut für Ionenphysik und Angewandte Physik

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Der Physiker Roland Wester leitete von 2012 bis 2017 das Institut für Ionenphysik und Angewandte Physik an der Universität Innsbruck. Er schloss 1999 sein Doktoratsstudium an der Universität Heidelberg ab und nahm eine Postdoc-Stelle an der University of California, Berkeley (USA) an. Seine Habilitation erfolgte 2007 an der Universität Freiburg, an der er anschließend eine Lehrstuhlvertretung antrat (2008–2010), bevor er 2010 seine Professur an der Universität Innsbruck antrat. 2011 erhielt Roland Wester den ERC Starting Grant für seine Forschung der Terahertz-Spektroskopie.

„Die Terahertz-Spektroskopie ist ein spannendes, neues Forschungsgebiet, das sowohl für fundamentale Prozesse in kalten Molekülen als auch für die Astrophysik interstellarer Wolken wichtig ist. Mit dem ERC-Grant konnten wir ein neues Labor zur Terahertz-Spektroskopie kalter Ionen aufbauen und bereits eine Reihe interessanter Untersuchungen auf diesem Gebiet durchführen.“

ERC Starting Grant

Gerhard Kirchmair

2016

Univ.-Prof. Dr. Gerhard KIRCHMAIR
Institut für Experimentalphysik und Institut für Quantenoptik und Quanteninformation

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Gerhard Kirchmair ist seit 2013 Professor der Experimentalphysik an der Universität Innsbruck und Junior Direktor am Institut für Quantenoptik und Quanteninformation der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Als Postdoc forschte er drei Jahre an der Yale University in New Haven (USA), nachdem er 2010 an der Universität Innsbruck promovierte. Der Quantenphysiker ist Träger mehrerer Auszeichnungen und erhielt 2016 den ERC Starting Grant.

„Was mir der ERC-Grant, vor allem wissenschaftlich, einbringen wird, zeigt sich in den nächsten Monaten und Jahren, da das Projekt ab 1. April 2017 beginnt. Bis jetzt hat er mir zu mehr Sichtbarkeit in der Öffentlichkeit und bei den Kollegen verholfen. Bei dem ERC-Projekt geht es um Quantensimulation von Spin-Modellen mit Hilfe von supraleitenden Qubits. Das Ziel des Projekts ist, solche Modelle zu simulieren und deren Eigenschaften zu bestimmen, die sich mit klassischen Computern nur schwer oder gar nicht berechnen lassen.“

Cezary Kaliszyk

2016

Priv.-Doz. Dr. Cezary KALISZYK
Institut für Informatik

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Cezary Kaliszyk ist Privatdozent am Institut für Informatik der Universität Innsbruck. Er promovierte 2010 am Institut für Informatik der Technischen Universität München. Anschließend konnte er seine Forschung als Forschungsstipendiat an der Universität von Tsukuba (Japan) für zwei Jahre fortsetzen, bevor er an die Universität Innsbruck berufen wurde. In seiner wissenschaftlichen Arbeit setzt er sich mit dem Bereich der „Computational Logic“ auseinander. Dr. Kaliszyk beschäftigt sich mit den logischen Fundamenten der Informatik und deren Anwendung bei der Analyse und Verifikation komplexer Systeme. 2016 erhielt er de ERC Starting Grant für sein Projekt „SMART“.

„Der Hauptzweck des Projektes SMART ist die Entwicklung leistungsstarker Unterstützung und Automatisierung für Beweisassistenten, durch Kombinieren von Wissen verschiedener formaler Bibliotheken und von logikübergreifenden Argumentationstechniken.“

Kristina Stoeckl

2015

Dr. Kristina STOECKL
Institut für Soziologie

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Kristina Stoeckl war neben ihrem Studium der Vergleichenden Literaturwissenschaft von 2007 bis 2009 als Koordinatorin der Forschungsplattform Weltordnung–Religion–Gewalt an der Universität Innsbruck tätig. Sie schloss 2003 ihr Studium in „International Relations and European Studies“ an der Central European University in Budapest ab. Ihr Doktorat in Sozial- und Politikwissenschaften am Europäischen Hochschulinstitut in Florenz folgte 2007, danach ein Aufenthalt als Marie-Curie-Fellow an der Universität Rom Tor Vergata und ein APART-Stipendium der Österreichischen Akademie der Wissenschaften am Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien und dem Institut für die Wissenschaften vom Menschen. Für ihr nun vom ERC gefördertes Vorhaben mit dem Kurztitel „Postsecular Conflicts“ erhielt sie im Sommer 2015 bereits einen mit 1,2 Millionen Euro dotierten START-Preis des FWF.

„Das Projekt ‚Postsecular Conflicts‘ (2016-2021) untersucht aus politisch-soziologischer Perspektive Wertekonflikte in den westlichen Gesellschaften sowie in Russland und fragt nach der Rolle transnationaler Mobilisierung in moralpolitischen Fragen. Der ERC Starting Grant hat es mir ermöglicht, an der Universität Innsbruck eine Laufbahnstelle anzutreten und mich zu habilitieren und somit meine Forschung unter den besten Rahmenbedingungen fortzusetzen.“

Oriol Romero-Isart

2013

Univ.-Prof. Dr. Oriol ROMERO-ISART
Institut für Theoretische Physik und Institut für Quantenoptik und Quanteninformation

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Oriol Romero-Isart studierte Physik an der Universitat Autònoma de Barcelona und promovierte 2008 dort. Anschließend wechselte er als Stipendiat der Alexander-von-Humboldt-Stiftung an das Max-Planck-Institut für Quantenoptik in Garching beim München. 2013 wurde er nach Innsbruck berufen. Oriol Romero-Isart ist Professor für Theoretische Physik an der Universität Innsbruck und Junior-Direktor am Institut für Quantenoptik und Quanteninformation der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Innsbruck.

„Durch den ERC hat sich mir die großartige Chance geboten, ein Team enthusiastischer und erstklassiger Wissenschaftler zu bilden. Wir untersuchen die Möglichkeiten, Magnetismus und Supraleitfähigkeit einzusetzen um mesoskopische Objekte im Quantenregime nutzen zu können.“

Markus Hennrich

2011

Ass.-Prof. Dr. Markus HENNRICH
Institut für Experimentalphysik

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Markus Hennrich promovierte, nach seinem Studium der Physik an der Universität Stuttgart, 2003 am Max-Planck-Institut für Quantenoptik und der TU München über die kontrollierte Erzeugung einzelner Lichtteilchen. Anschließend forschte er am Institute of Photonic Sciences (ICFO) in Barcelona an Quantennetzwerken mit gefangenen Ionen. Seit 2007 arbeitete er als wissenschaftlicher Assistent und seit Dezember 2010 als Assistenzprofessor in der Forschungsgruppe von Rainer Blatt am Institut für Experimentalphysik der Universität Innsbruck. Hier trug er zu wegweisenden Experimenten der Quanteninformationsverarbeitung mit gefangenen Ionen bei.

„Ein ERC Starting Grant ist für junge Wissenschaftler eine großartige Chance, eine eigene Forschungsrichtung zu entwickeln. Im ERC Starting Grant ‚QuaSIRIO‘ konnten wir erstmals gefangene Rydbergionen mit Strontium realisieren. Gefangene Rydbergionen sind ein vielversprechendes System, um einen skalierbaren Quantencomputer zu realisieren.“

Francesca Ferlaino

2010

Ass.-Prof. Dr. Francesca FERLAINO
Institut für Experimentalphysik

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Francesca Ferlaino studierte an der Universität in Neapel und an der International School of Advanced Studies (ISAS) in Triest Physik. Das Doktoratsstudium absolvierte sie an der Universität Florenz und dem dortigen European Laboratory for Non-Linear Spectroscopy (LENS). 2006 kam sie als Gastwissenschaftlerin in die Forschungsgruppe von Wittgenstein-Preisträger Rudolf Grimm nach Innsbruck. 2007 erhielt sie ein Lise-Meitner-Stipendium des Österreichischen Wissenschaftsfonds FWF. Seit 2009 ist Francesca Ferlaino Mitarbeiterin am Institut für Experimentalphysik der Universität Innsbruck, 2014 wurde sie zur Professorin für Atomphysik an der Universität Innsbruck und zur Wissenschaftlichen Direktorin am IQOQI berufen. Sie erhielt im Zuge ihrer Arbeit an der Universität Innsbruck bereits zwei ERC Grants.

„Das Projekt „RARE“ hat die erstmalige Kombination zweier unterschiedlich stark magnetischer Atome, Erbium und Dysprosium, zum Ziel, um den Quantenmagnetismus und die Rydbergphysik solcher Atome genauer zu untersuchen. Die vielfältigen Eigenschaften dieser exotischen Elemente eröffnen neue Möglichkeiten im Bereich Quantenengineering.“

Gregor Weihs

2010

Univ.-Prof. Dr. Gregor WEIHS
Institut für Experimentalphysik

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Gregor Weihs ist seit 2008 Professor für Photonik und war von 2012 bis 2017 Leiter des Instituts für Experimentalphysik der Universität Innsbruck. Nach seiner Promotion sub auspiciis praesidentis an der Universität Wien war er Consulting Assistant Professor an der Stanford University und Research Fellow an der Universität Tokyo. 2005 wurde er Associate Professor am Institute for Quantum Computing der University of Waterloo, Kanada, wo er den Canada Research Chair in Quantum Photonics innehatte. Er ist Mitglied der Jungen Kurie der ÖAW, Fellow im Quantum Information Processing Programm des Canadian Institute for Advanced Research (CIFAR) und erhielt 2010 einen Starting Grant des ERC.

„Mein ERC Starting Grant hatte zum Ziel, neuartige Wege zur Erzeugung verschränkter Photonenpaare aus Halbleiternanostrukturen zu finden. Mein Projekt war, auch dank des Grants des ERC, außerordentlich erfolgreich, so ist es uns beispielsweise gelungen, eine neue Art kohärenter Kontrolle einzelner Halbleiterquantenpunkte zu erreichen und damit eine neue Art von Verschränkung – in der Zeit – der ausgesandten Lichtteilchen zu erzeugen, welche sich hervorragend für die Übertragung über lange Glasfaserstrecken eignet.“

Thomas Lörting

2008

assoz. Prof. PD Mag. Dr. Thomas LÖRTING
Institut für Physikalische Chemie

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Thomas Lörting studierte Chemie an der Universität Innsbruck und promovierte 2000 mit Auszeichnung. Von 2001 bis 2003 war er als Postdoc am Massachusetts Institute of Technology im Labor von Nobelpreisträgers Mario J. Molina. Dort studierte er die Wechselwirkung von Chlor und Eis und entwickelte neue Theorien zur Quantifizierung des Ozonabbaus. Seit 2004 ist Thomas Lörting am Institut für Physikalische Chemie der Universität Innsbruck tätig, heute als assoziierter Universitätsprofessor. Er ist Sprecher der Forschungsplattform Material- und Nanowissenschaften („Advanced Materials“) und wurde bereits vielfach für seine wissenschaftlichen Leistungen ausgezeichnet, unter anderem mit einem ERC Starting Grant.

„Der Schlüssel zu dem anomalen Verhalten und der Einzigartigkeit von Wasser ist sein tief unterkühlter Zustand. Der ERC Starting Grant ‚SULIWA‘ hat mir ermöglicht, diesen Zustand fünf Jahre lang vollständig grundlagenorientiert zu untersuchen – ohne an wirtschaftlich verwertbare Anwendungen denken zu müssen.“