Mit einem weiteren Förderungspaket in der Höhe von 2,1 Millionen Euro unterstützt die Tiroler Zukunftsstiftung in diesem Jahr die regionale Wirtschaft und Wissenschaft. Eines der Ziele der Zukunftsstiftung ist die nachhaltige und langfristige Förderung von Kooperationen zwischen wissenschaftlichen Einrichtungen und Unternehmen.
 

In Zeiten der weltweiten Wirtschaftskrise empfiehlt die Tiroler Zukunftsstiftung gerade jetzt die weitere Forcierung von Forschung und Entwicklung und von strategischer Innovationsarbeit in Kooperationen. Zur Finanzierung stellt sie für dieses Jahr weitere 2,1 Millionen Euro aus ihrem direkten Förderpaket bereit. Innovationen können neue Nachfrage erzeugen oder Kosten senken. Das erleichtert den Weg aus angespannten Wirtschaftslagen. Oder erzeugt Marktvorsprung rechtzeitig vor dem neuen Aufschwung. Das neue Geld steht unter anderem für folgende Vorhaben zur Verfügung: regionale Kompetenzzentren, in denen Betriebe Problemlösungen für ihre Märkte gemeinsam mit Forschungseinrichtungen erarbeiten (K-Regio) und kooperative Grundlagenforschung mit mittelfristiger Orientierung am Markt (Translational Research). Zu diesen beiden Programmen sind Einreichungen bis Ende April möglich.

 

Forschungsförderung der Tiroler Zukunftsstiftung

Im Jahr 2008 haben 80 Fördernehmer, darunter 58 Unternehmen, die direkten Förderprogramme der Tiroler Zukunftsstiftung genützt. „Das sind mehr als beeindruckende Zahlen – danke für diese engagierte Innovationsarbeit! Wie alle unsere Investitionen zielt auch das Förderpaket 2009 auf die Entwicklung möglichst krisensicherer Arbeitsplätze für die Zukunft. Entsprechend können wir uns nur weiter wachsende Beteiligung wünschen“,  sagt Dr. Harald Gohm, der Geschäftsführer der Tiroler Zukunftsstiftung. „In diesem Jahr ist für die Wirtschaft besonders wichtig, dass Projekte eingereicht werden können, mit denen über organisatorische Innovationen auch sinkende Kosten erzielt werden können“, so Gohm weiter. Nur das Programm ‚Translational Research’ ist klar mittelfristig orientiert. „In diesem Programm eingereichte Wissenschaftsprojekte sollen ‚Nachschub’ an wertvollen Forschungsergebnissen für Nutzung durch unsere Betriebe in ca. drei Jahren liefern“, erklärt Gohm. Die Tiroler Zukunftsstiftung bietet seit dem letzten Jahr eine eigenständige Forschungsförderung an, die sich in sechs Programmschienen unterteilt. Im Bereich „Translational Research“ werden Grundlagenforschungsprojekte mit mittelbarem Verwertungsfokus unterstützt. Im zweiten Programm werden Machbarkeitsstudien gefördert, die technische Lösungsmöglichkeiten von Ideen aufzeigen sollen. Mit der Programmlinie „K-Regio“ werden Kooperationsprojekte gefördert, die einen Technologiesprung erwarten lassen und mit hohem, kalkulierbarem Risiko behaftet sind. Mit dem Initiativprogramm werden Innovations- und Kooperationsprojekte in der Startphase unterstützt, d.h. bei der Projektanbahnung, der Abschätzung von Realisierungschancen und Machbarkeitsanalysen. Im Kooperationsprogramm werden Projekte aus den Bereichen Qualifizierung und Organisation finanziert. In der sechsten Programmschiene fördert die Zukunftsstiftung so genannte Innovationsassistenten, die Innovationsprojekte durchführen und so die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit von Tiroler Unternehmen steigern helfen sollen.

 

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