Visual Interaction Lab 1669


Stellen Sie sich vor, Sie können durch die Hathorkapelle in Ägypten gehen, ohne jemals dort gewesen zu sein. Das vom Förderkreis der Universität Innsbruck mitfinanzierte Visual Interaction Lab 1669 ermöglicht diesen und viele andere Rundgänge ganz nach Belieben! Moderne Vermessungstechniken wie die softwaregestützte 3D Foto-Rekonstruktion werden beispielsweise
in der Archäologie zur Rekonstruktion von Ausgrabungen eingesetzt. Digitalisierung und numerische Simulation sind aus weiten Bereichen der wissenschaftlichen Forschung nicht mehr wegzudenken. Es werden immense Datenmengen produziert, deren Verarbeitung und Analyse eine immer größere Herausforderung an die WissenschaftlerInnen darstellen.

visualisierungslabor
Bild: Immense Datenmengen stellen auch die WissenschaftlerInnen vor immer größere Herausforderungen, ein modernes Visualisierungslabor soll zu einem verbesserten Verständnis beitragen.

Das neue und in der Region einzigartige Visualisierungslabor bietet den Forschenden und Lehrenden an der Universität Innsbruck eine zeitgemäße Infrastruktur, mit der sie wissenschaftliche Daten optimal analysieren und interpretieren können. Zudem erlaubt das Labor, die gewonnenen wissenschaftlichen Kenntnisse einem Personenkreis außerhalb des universitären Forschungs- und Lehrbetriebes in anschaulicher Weise zugänglich zu machen. Aufgrund dieses großen Mehrwerts werden Neugierde geweckt und der Auftrag erfüllt, universitäre Erkenntnisse bekannt zu machen. Das Visual Interaction Lab 1669 dient somit als Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Gesellschaft. Mit dem Transfer von komplexen, multi-dimensionalen
Sachverhalten in Bildern wird die Wissensvermittlung maßgeblich erleichtert. Die Projektion von Millionen von Daten, sowohl in zwei-, als auch drei-dimensionaler Darstellung, schafft einen neuen Zugang für die Öffentlichkeit, neue „Spielräume“ für die WissenschaftlerInnen und unterstützt in weiterer Folge auch die interdisziplinäre Zusammenarbeit.