Achse 2 – wirkt nach innen
WIEVIEL IST EINE OLYMPISCHE GOLDMEDAILLE WERT?

Die Entwicklung von Programmen zur Erstellung von Online-Erhebungsinstrumenten und einer dadurch bedingten „kostengünstigen“ Realisierung von Erhebungen konfrontiert sowohl Lehrende, Forschende als auch Studierende mit neuen Herausforderungen. Einerseits erscheint es wichtig, potentielle TeilnehmerInnen vor dem „Ertrinken“ in Anfragen zur Studienteilnahme zu schützen. Andererseits sollen Studierende die notwendigen Kompetenzen zur Bearbeitung von Problemstellungen erlangen, wobei in diesem Zusammenhang die Möglichkeit der Eigenerfahrung – wozu auch das Machen von Fehlern gehört – besonders wichtig erscheint.

Daraus ergibt sich die Frage, wie es in der Lehre gelingen kann, die Qualität der Erhebungen zu steigern, deren Quantität möglicherweise zu reduzieren, gleichzeitig aber den Studierenden, hier insbesondere auf Bachelorniveau, die Möglichkeit und damit auch die Zeit zu geben, die Erfahrung der selbständigen Entwicklung eines Erhebungsinstrumentes machen zu lassen.

Sport 1
credit: Michael Bachl, Maximilian Gregor Felder

Der Förderkreis 1669 – Wissenschafft Gesellschaft ermöglichte durch seine Unterstützung eben diesen notwendigen Brückenschlag.
Einerseits bearbeiteten Studierende im Rahmen der Anfertigung ihrer Bachelorarbeit mit dem Projekt „Zahlungsbereitschaft für Erfolge österreichischer Athletinnen und Athleten bei den Olympischen Winterspielen Peking 2022 – zu den Differenzen von Sportart, Disziplin und Geschlecht“ eine Problemstellung, die nicht nur aus theoretischer, sondern auch praxeologischer Sicht Ergebnisse mit hohem gesellschaftlichen Nutzen hervorbrachte. Andererseits wurde im Rahmen der Projektausarbeitung besonderer Wert darauf gelegt, dass die Studierenden nicht nur zu „BefragerInnen degradiert“ wurden, sondern das Erhebungsinstrument zur Erfassung der Zahlungsbereitschaft mittels „kontingenter Bewertungsmethode“ durch sie selbst entwickelt wurde.

 

 

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