Achse 3 – öffnet Türen
VON ERFINDUNGEN UND PATENTEN

An der Universität Innsbruck wird gelehrt und gelernt, und natürlich nimmt die Forschung einen besonderen Stellenwert ein. An allen 16 Fakultäten mit 73 Instituten und mehreren Arbeitsbereichen wird einzeln und gemeinsam in verschiedenen Forschungsschwerpunkten und Forschungsplattformen intensiv nach Innovationen geforscht.

Mock Upcredit: Atanas Zhelev

Es gibt an der Universität Innsbruck immer wieder Forschungsergebnisse, die als Patente angemeldet werden: 2017 wurden 21 Patente registriert, daneben drei Lizenzverträge und 17 Verkaufsverträge für bestehende Patente abgeschlossen sowie sechs Optionsverträge mit VerwertungspartnerInnen, in diesem Fall durchwegs Unternehmen, unterzeichnet. Koordiniert, betreut und mit umfassender juristischer Hilfe abgewickelt werden die diversen Verträge zwischen den unterschiedlichsten  PartnerInnen vom Projektservicebüro der Universität.

Die Sicherung und Verwertung von geistigem Eigentum steht wie auch die Abwicklung von Drittmittelprojekten auf der täglichen Agenda des Teams. Für eine erfolgreiche wirtschaftliche Verwertung strebt die Universität eine große Anzahl von aussichtsreichen Erfindungsmeldungen an. Diese werden in einem “Stage-Gate”-Prozess selektiert und innerhalb von 30 Monaten wirtschaftlich verwertet. Der Prozessablauf führt über Evaluierung und Lizenzvergabe zu Erfindungs- und Patentmeldung bis hin zu Lizenzverhandlungen. Um Neuerungen sichtbar zu machen und einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen, werden auch sogenannte Mock-Ups angefertigt, Vorführmodelle, um die Funktionen eines Produktes in der Lehre oder auf Konferenzen und Ausstellungen zu testen und zu präsentieren. Der Förderkreis unterstützte 2018 die Anfertigung eines solchen Mock-Ups.

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