Konferenzteilnahme


Mit der Finanzierung von Konferenzteilnahmen unterstützt der Förderkreis 1669 - Wissenschafft Gesellschaft in Kooperation mit den Internationalen Diensten der Universität Innsbruck ausgewählte NachwuchswissenschaftlerInnen, um in der Scientific Community außerhalb Österreichs bekannt zu werden. Die Förderung steht DissertantInnen aller Fachdisziplinen offen. Die Teilnahme an und das Auftreten bei internationalen Kongressen und Tagungen ermöglichen
das Knüpfen von Kontakten (auch für eine spätere Berufslaufbahn), den Einstieg in Netzwerke und den Beginn möglicher Kooperationen. Zudem steigern unsere jungen WissenschaftlerInnen mit ihrer Präsenz und ihrem Fachwissen den Bekanntheitsgrad der Universität Innsbruck und die Sichtbarkeit ihrer Forschungsleistungen.

Insgesamt unterstützte der Förderkreis bereits 7 Nachwuchswissenschaftlerinnen und 18 Nachwuchswissenschaftler mit einem Konferenzreisestipendium. Eine Übersicht, in welche Länder und auf welche Konferenzen es die jungen Menschen mit Ihrer Hilfe verschlug, finden Sie auf der nächsten Seite. Stellvertretend für alle präsentierten zwei DoktorandInnen bei der
zweiten Geburtstagsfeier des Förderkreises im November 2017 ihre Arbeitsinhalte samt Mehrwert durch die Konferenzteilnahme:

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Bild: Lisa Hopfgartner berichtet im Rahmen der Geburtstagsfeier des Förderkreises über ihre Konferenzteilnahme in Los Angeles. (Credit: foto-dpi.com)

Lisa Hopfgartner vom Institut für Psychologie nahm an der Konferenz für „Applied Human Factors and Ergonomics“ in Los Angeles, USA, teil. Die junge Doktorandin forscht im Bereich der Arbeits- und Organisationspsychologie,ihr Vortrag hatte die prekäre Arbeitssituation von ArbeitspsychologInnen
in Österreich zum Inhalt. Lisa Hopfgartner erhielt im Rahmen der Konferenz viele hilfreiche Inputs zu ihrer Forschungsarbeit, die sie nun aufgreift und
umsetzt. Zudem wurde sie zu einer Dozentinnentätigkeit an die
Universität Graz eingeladen und konnte ihr berufliches Netzwerk
weiterknüpfen.

 

Klemens Weisleitner

Bild: Klemens Weisleitner bedankt sich bei den Förderkreismitgliedern für das Reisestipendium nach Nuuk/Grönland. (Credit: foto-dpi.com)

Klemens Weisleitner vom Institut für Ökologie hat an der Konferenz für Polar & Alpine Microbiology in Nuuk, Grönland, teilgenommen. Der Gletscherbiologe
erforscht im Bereich der Kryosphären das vorhandene Leben in Eis und Schnee, welches vor allem von Mikroorganismen dominiert ist. Mikroorganismen ist es möglich, sich in kalten Regionen äußerst schnell an Veränderungen anzupassen. Speziell die Arktis erwärmt sich sehr viel schneller als andere Regionen auf der Welt. Besonders interessant war für den jungen Wissenschaftler, sich mit anderen ForscherInnen über ihre zum Teil noch unveröffentlichten Arbeiten auszutauschen sowie seine Kenntnisse im Bereich der Kryosphären zu vertiefen. Das erweitert seine wissenschaftlichen Grundlagen. Neben der faszinierenden Landschaft Grönlands habe es ihm auch die Faszination des interkulturellen Austausches mit Teilnehmenden aus aller Welt angetan, so Weisleitner.
Die Teilnahme an der Konferenz führte zu einer Kooperation mit der Universität von Bristol. Das neu gegründete Netzwerk BritInn an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck könnte dafür die Plattform bieten.

 

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