Deutschkurse für Studierende mit Fluchthintergrund


Laut einer Studie der Sozialdienste des Landes Tirol ist eine größere Zahl von Menschen mit Fluchthintergrund, die sich im Land aufhalten, potentiell für ein Studium geeignet. Viele von ihnen haben bereits in ihren Herkunftsländern ein Studium begonnen und könnten es in Tirol fortsetzen oder aber sie verfügen über die formalen Voraussetzungen ein solches zu beginnen
und streben das auch an. Allerdings beherrschen sie die deutsche Sprache nur im Anfangsstadium und nicht in dem Ausmaß, um Vorlesungen und Seminaren folgen zu können. Das Internationale Sprachenzentrum der Universität Innsbruck bietet in Intensivkursen „Deutsch als Fremdsprache“ auf dem benötigen Sprachniveau B1 und B2 an. Der Förderkreis 1669 - Wissenschafft Gesellschaft finanziert Plätze in diesen Intensivsprachkursen für More-Studierende mit Flüchtlingsstatus, um ihnen ein ordentliches Studium oder die Fortsetzung ihres am Heimatort begonnenen Studiums an der Universität Innsbruck zu ermöglichen.

 

Deutschkurse für Studierende mit Fluchthintergrund
Bild: Die Universität Innsbruck ist Teil der More-Initiative der Universitätskonferenz (UNIKO). Anerkannte Asylberechtigte und AsylwerberInnen können dabei als außerordentliche Studierende an der Universität eingeschrieben werden.


Engagierte More-Studierende, die alle sonstigen Voraussetzungen für ein Studium erfüllen, bekommen dadurch die Möglichkeit, die Sprachhürde für ein erfolgreiches Universitätsstudium zu überspringen. Nach dem Intensivkurs B2 sind die  Sprach-schülerInnen in der Lage, Deutsch selbstständig anzuwenden. Sie verstehen die Inhalte komplexer Texte und verständigen sich gut und fließend. Das Förderprojekt läuft über drei Semester, im Wintersemester 2017/18 lernen bereits 12 More-Studierende unsere Sprache.

Nach oben scrollen