!!ACHTUNG: EINREICHFRIST IST ABGELAUFEN!!

Ausschreibung des

"Prof. Brandl-Preises" für das Jahr 2010
an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck

Aufgrund einer Ermächtigung der Gemahlin des verstorbenen Herrn Honorarprofessors Dr. Dr. h. c. Ernst Brandl gelangt an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck für das Jahr 2010 der "Prof. Brandl-Preis“ zur Ausschreibung. Der Preis wird von der Stiftung aufgrund der Erträge jedes Jahr neu festgelegt; im Jahr 2008 betrug er EUR 4.500,--.

Dieser Preis, der ungeteilt vergeben werden soll, wird an in Tirol arbeitende oder studierende österreichische Staatsbürger/innen oder Ausländer/innen, die mindestens fünf Jahre in Tirol gearbeitet oder studiert haben, ein einschlägiges Studium absolviert und diesen Preis in den letzten fünf Jahren nicht erhalten haben, vergeben.

Eingereichte wissenschaftliche Arbeiten oder Patente bzw. Patentanmeldungen müssen folgende Bedingungen erfüllen:

Die Thematik soll im Bereich der Biotechnologie, Gentechnik, Enzymtechnik oder Zellkulturtechnik liegen, kann aber auch der Chemie oder Physik zugehören und muss Verbesserungen zum Inhalt haben, die auf das Wohlergehen des Menschen, eine umweltschonende Gewinnung von Wirkstoffen, Energie, Rohstoffen oder auf die Sicherstellung der Ernährung von Mensch und Tier bzw. auf die Lösung unserer Umweltprobleme abzielen.

Laut Wunsch des Spenders wird der Preis nunmehr jährlich alternierend für Arbeiten aus dem Bereich der Medizinischen Universität Innsbruck und der Nachfolgefakultäten der ehemaligen Naturwissenschaftlichen Fakultät der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck vergeben. Für den nunmehr zur Ausschreibung gelangenden Preis für das Studienjahr 2010/2011 kommen nach dieser Regelung Arbeiten aus dem Bereich der Fakultät für Biologie, der Fakultät für Chemie und Pharmazie, der Fakultät für Geo- und Atmosphärenwissenschaften, der Fakultät für Mathematik, Informatik und Physik der Universität Innsbruck in Frage.

 

Ansuchen sind 7-fach unter Verwendung des im Internet unter der Adresse http://www.uibk.ac.at/ffq/forschungsfoerderung/ erhältlichen Antragsformulars bis spätestens


Dienstag, 14. Dezember 2010 (Einlangen hier)

per Post an das Vizerektor für Forschung der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck, Innrain 52, 6020 Innsbruck, zu richten oder können auch zu folgenden Zeiten im Vizerektorat für Forschung, Fr. Kirsten Valeruz, Universitäts-Hauptgebäude, 1. Stock, Zi.Nr. 1031, Innrain 52, 6020 Innsbruck, abgegeben werden: Montag bis Freitag, zwischen 9 Uhr und 12 Uhr.

Zusätzlich sind die kompletten Antragsunterlagen (Antragsformular inkl. aller Beilagen) 1-fach in digitaler Form beizulegen (CD, pdf-Format, max. Datenmenge: 1,5 MB).

Die Original Richtlinien für die Vergabe des "Prof. Brandl-Preises" sind zur Information nachstehend abgedruckt.

 

Richtlinien für die Vergabe des "Prof. Brandl-Preises"


jährlich dotiert von der "Prof. Ernst Brandl-Stiftung" mit dem Sitze in 6130 Schwaz und der derzeitigen Anschrift 6130 Schwaz, Ried Nr. 8.

Der Prof. Brandl-Preis ist gedacht als Anerkennung für besonders innovative, zukunftsorientierte Leistungen, die dazu beitragen, die Schwierigkeiten unserer Zeit, welche durch die hemmungslose Realisierung allen wissenschaftlichen Fortschrittes entstanden sind, zu bewältigen und eine lebenswerte Zukunft sicherzustellen.

In Frage kommende wissenschaftliche Arbeiten oder Patente bzw. Patentanmeldungen müssen folgende Bedingungen erfüllen:

Die Thematik soll im Bereich der Biotechnologie, Gentechnik, Enzymtechnik, Zellkulturtechnik liegen, kann aber auch der Chemie oder Physik zugehören und muss Verbesserungen zum Inhalt haben, die auf das Wohlergehen des Menschen, eine umweltschonende Gewinnung von Wirkstoffen, Energie, Rohstoffen oder auf die Sicherstellung der Ernährung von Mensch und Tier bzw. auf die Lösung unserer Umweltprobleme abzielen.

Bewerben können sich in Tirol arbeitende oder studierende öst. Staatsbürger/innen oder Ausländer/innen, die mindestens fünf Jahre in Tirol gearbeitet oder studiert haben, ein einschlägiges Studium absolviert und diesen Preis in den letzten fünf Jahren nicht erhalten haben.

Die Arbeiten oder Patente müssen höchstens 2 Jahre vor der Einreichung veröffentlicht oder von einer renommierten wissenschaftlichen Zeitschrift zur Veröffentlichung angenommen bzw. beim Öst. Patentamt hinterlegt worden sein.

Die Einreichung der Arbeiten muss jeweils bis zum 31. 12. erfolgt sein, wobei je ein Exemplar für die nachstehend angeführten Stellen vorzulegen ist:

  1. Fakultät für Biologie der Leopold-Franzens- Universität Innsbruck
  2. Fakultät für Chemie und Pharmazie der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck
  3. Fakultät für Geo- und Atmosphärenwissenschaften der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck
  4. Fakultät für Mathematik, Informatik und Physik der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck
  5. Medizinische Universität Innsbruck
  6. Österreichische Gesellschaft für Biotechnologie, Landesorganisation Tirol
  7. Österreichische Gesellschaft für Gentechnik, Landesorganisation Tirol

Diese Gremien, von denen jedes eine Stimme hat, wählen dann bis zum 15. 3. diejenige Arbeit aus, die sie für preiswürdig erachten, und schlagen sie der "Prof. Ernst Brandl-Stiftung" in Schwaz zur Dotierung vor.

Die Preisvergabe erfolgt durch den Stifter bzw. durch das Kuratorium im Laufe des Monats Mai jeden Jahres.

Bei Fehlen einer preiswürdigen Arbeit fließt der vorgesehene Betrag dem Stammvermögen der Stiftung zu.

 

Univ.-Prof. Dr. Dr.h.c.mult. Tilmann MÄRK
Vizerektor für Forschung