!!ACHTUNG: EINREICHFRIST IST ABGELAUFEN!!

Logo der Universität InnsbruckLogo der Innsbrucker Verkehrsbetriebe (c) http://www.ivb.at/Forschungspreis 2010 der Innsbrucker Verkehrsbetriebe

In den vergangenen Jahrhunderten haben sich Massentransportsysteme über Pferdebahnen, Dampflokomotiven und Dampfschiffe bis hin zu unseren heutigen Transportsystemen entwickelt, die neben neuen Trambahngarnituren und umweltfreundlichen Dieselbussen die Mobilität durch umfassende Liniennetze und intelligente Informationssysteme erleichtern. Im Ballungsraum Innsbruck sorgen die Innsbrucker Verkehrsbetriebe dafür, dass die Mobilität der Menschen sichergestellt und die Verkehrsnachfrage befriedigt wird. Von großer Bedeutung ist heute aber auch die Entlastung der Umwelt von Schadstoffen. Da der ÖPNV (Öffentlicher Personennahverkehr) im Vergleich zum Individualverkehr einen geringeren Flächenverbrauch, einen eingeschränkten Energieverbrauch sowie verringerte Schadstoffemission aufweist, muss und soll die Attraktivität des ÖPNV gezielt gefördert werden. Neben der technischen, ökologischen, infrastrukturellen und sozialen Bedeutung verbinden sich mit der Thematik rund um den ÖPNV auch kulturelle (Geschichte, Literatur, Architektur), rechtswissenschaftliche und wirtschaftliche Aspekte.

Im Jahr 2009 hat die Universität Innsbruck in Kooperation mit den Innsbrucker Verkehrsbetrieben den sog. IVB-Forschungspreis zum Themenbereich ÖPNV erstmals ausgeschrieben.

Der IVB-Forschungspreis 2010 in Höhe von insgesamt € 5.000,--, der erneut in Zusammenarbeit mit den Innsbrucker Verkehrsbetrieben ausgeschrieben wird, soll auch heuer wieder an hervorragende NachwuchswissenschaftlerInnen aller Fakultäten verliehen werden, die sich mit Fragen rund um den ÖPNV in Verbindung mit Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt auseinandersetzen.

Ziel ist, die Wahrnehmung und das Bewusstsein für die Bedeutung des ÖPNV zu stärken. Die eingereichten wissenschaftliche Arbeiten und Projekte sollen

  • einen Bezug zum Themenkomplex ÖPNV, Nachhaltigkeit, Energiesparen, Klimawandel, Schadstoffemission, soziale Funktion, Werbung, Infotainment, „Kultur der Mobilität in der Stadt“ etc. aufweisen oder
  • in Kooperation mit den IVB entstehen bzw. entstanden sein.

Die Fertigstellung oder die Veröffentlichung der eingereichten Arbeit darf zum Zeitpunkt der Bewerbung nicht länger als zwei Semester zurückliegen. An dieselbe Person kann der Preis nur einmal vergeben werden und es wird darauf hingewiesen, dass wissenschaftliche Arbeiten, die bereits von der Universität Innsbruck ausgezeichnet wurden, im Regelfall nicht ein zweites Mal mit einem Preis bedacht werden.

Antragsberechtigt für diesen vom Vizerektorat für Infrastruktur initiierten Preis sind NachwuchswissenschaftlerInnen aller Fakultäten der Universität Innsbruck, deren Forschungsprojekte sich einer der vielfältigen thematischen Möglichkeiten dieses Bereichs widmen.

Auswahlkriterien für die Vergabe sind wissenschaftliche Qualität des Projektes, Originalität des Forschungsansatzes und Praxisrelevanz des Themas.

Die eingereichten Arbeiten (Diplomarbeiten, Dissertationen, Publikationen etc.) werden unabhängig und fachkundig begutachtet und gereiht. Die Beschlussfassung über die Verleihung des "IVB-Forschungspreises" obliegt dem Vizerektor für Forschung der Universität Innsbruck in Absprache mit den Innsbrucker Verkehrsbetrieben (IVB) aufgrund der erfolgten Begutachtung und Reihung der eingereichten wissenschaftlichen Arbeiten.


Bewerbungen sind bis spätestens

Mittwoch, 17. November 2010 (Einlangen hier!)

mit den erforderlichen Unterlagen wie folgt einzureichen:

Einreichstelle:
per Post oder persönlich an das Vizerektorat für Forschung, Fr. Kirsten Valeruz, 6020 Innsbruck , Innrain 52; ZiNr.: 1031

Ansuchen:
2-fach in Papierform + elektronische Version
(CD, DVD)

Antragsformular unter:
http://www.uibk.ac.at/ffq/forschungsfoerderung/

 

DI Martin Baltes  
Innsbrucker Verkehrsbetriebe

Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c.mult. Tilmann Märk
Universität Innsbruck / Vizerektor für Forschung