Professur für Maschinenelemente und Konstruktionstechnik

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Wir dürfen mit Freude verlautbaren, dass mit Herrn Univ.-Prof. Dr. Johannes Gerstmayr ein weiterer hervorragender Wissenschaftler und Lehrender seit November 2014 das Institut für Mechatronik verstärkt. Er hat den Ruf auf die vom Land Tirol gestiftete Professur für Maschinenelemente und Konstruktionstechnik angenommen. 

> Website Professur für Maschinenelemente und Konstruktionstechnik


Foto: Johannes Gerstmayr

Nach dem Studium der Mechatronik an der Johannes-Kepler Universität Linz arbeitete Johannes Gerstmayr ebendort als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Technische Mechanik. 2001 schloss er seine Dissertation zum Thema „A solution strategy for elasto-plastic multibody systems and related problems” mit Auszeichnung ab. Nach der Promotion blieb er als PostDoc weiterhin am Institut für Technische Mechanik tätig.

Von 2004 bis 2007 arbeitete er dann als Forscher finanziert über ein APART-Habilitationsstipendium der österreichischen Akademie der Wissenschaften. In dieser Zeit absolvierte er auch mehrere Forschungsaufenthalte im Ausland (u.a. in Chicago, Lissabon oder Duisburg-Essen). 2007 wurde ihm schließlich die Lehrbefugnis für das Fach „Technische Mechanik“ erteilt. Seine vorgelegte Habilitationsschrift trägt den Titel: „Absolute coordinate formulations for flexible multibody dynamics systems“.

Ab 2007 war Herr Gerstmayr im Linz Center of Mechatronics als Key Researcher tätig und leitete seit 2009 die Abteilung “Dynamik und Regelung mechanischer Systeme und Strukturen”. Herr Gerstmayr war Projektleiter und Selbstantragsteller mehrerer national und international geförderter Forschungsprojekte im Bereich der Grundlagenforschung. Die dabei gewonnenen Ergebnisse veröffentlichte er in über 100 Zeitschriftenartikeln bzw. Konferenzbeiträgen. Zusätzlich hat er zahlreiche industrielle F&E Projekte in den Bereichen Simulation und Schwingungsreduktion in Kooperation mit namhaften Firmenpartnern wie etwa Siemens Power Transformers, Siemens Metals Technologies, KEBA AG, STIWA, Rosenbauer International AG, u.a. durchgeführt. .

Herr Gerstmayr hat den Grundbaustein der Simulationssoftware „HOTINT“ gelegt, ein Open Source Programmpaket, welches mittlerweile durch mehrere Forscher ständig weiterentwickelt wird.

Hier in Innsbruck werden seine Forschungsschwerpunkte u.a. in den folgenden Bereichen liegen:

  • Modellbildung und Simulation in der Mechatronik mit Fokus auf Modellreduktion von Maschinen und Strukturen.
  • Smarte Maschinen: durch mechatronische Ansätze werden Maschinen leichter, schneller und präziser; sie bedürfen weniger menschlicher Eingriffe und werden zukünftig weitgehend autonom arbeiten.
  • Verbesserte Mensch-Maschine-Interaktion durch haptisches Feedback mittels mechatronischer Ansätze


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