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    Das neu gegründete Institut für Fachdidaktik stellt sich vor

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    Das im Herbst 2012 gegründete Institut für Fachdidaktik ist eines der beiden Institute, aus denen sich die neue School of Education - Fakultät für LehrerInnenbildung aktuell zusammensetzt. Es ist bislang die umfassendste, institutionalisierte Fachdidaktikkooperation an österreichischen Universitäten und Hochschulen und bündelt fachdidaktische Forschung sowie die fachdidaktische Ausbildung zukünftiger LehrerInnen.


    Das Institut beschäftigt derzeit 20 WissenschaftlerInnen, die in Forschung und Lehre tätig sind und dem Institut entweder voll- oder teilzugeordnet sind, zehn wissenschaftliche ProjektmitarbeiterInnen und zahlreiche externe Lehrende. Aktuell verfügt das Institut über eine Professur (§99) für Fremdsprachendidaktik, die mit Mag. Dr. Barbara Hinger besetzt ist. Frau Prof. Hinger hat auch die Leitung des Instituts inne. Sie wird in dieser Funktion von Dr. Suzanne Kapelari als Stellvertreterin unterstützt.

    Das Institut gliedert sich in zwei Bereiche: DiNGIM (Bereich Didaktik der Naturwissenschaften, Geographie, Informatik und Mathematik) einerseits und DiS (Bereich Didaktik der Sprachen) andererseits. Damit umfasst das Institut die Fachdidaktiken von insgesamt 12 Unterrichtsfächern: Biologie und Umweltkunde, Chemie, Physik, Geographie und Wirtschaftskunde, Informatik und Informatikmanagement, Mathematik sowie Englisch, Französisch, Italienisch, Latein / (Alt-) Griechisch, Russisch und Spanisch (siehe Beitrag unten zu „10 Jahre IMoF“). Beide Bereiche verstehen die Ausbildung von Lehrpersonen für die Sekundarstufe I und II als wissenschafts- und empiriebasiert und bieten entsprechend forschungs- und theoriegeleitete Lehre, deren Praxisbezug sich nicht zuletzt in der Kooperation mit aktiv tätigen Lehrpersonen in diesen Schulen zeigt.

    In individuellen wie in nationalen und internationalen Projekten wird von den InstitutsmitarbeiterInnen transversale Forschung durchgeführt, die im Bereich DiNGIM wichtige Beiträge für eine zukunftsorientierte, moderne Science Education liefert und im Bereich DiS z.B. innovative Wege für mehrsprachig und sprachenübergreifend ausgerichteten Unterricht oder für medienunterstützten Wortschatzerwerb aufzeigt sowie auf die Berücksichtigung von spracherwerbsbasierten Prozessen in Unterricht und Prüfsituationen verweist. Zudem werden seit 2007 die Projekte zur standardisierten Reifeprüfung der Sprachen Englisch, Französisch, Italienisch, Latein / (Alt-)Griechisch und Spanisch am Bereich Didaktik der Sprachen durchgeführt. Die Universität Innsbruck hat damit nicht einen richtungsweisenden Paradigmenwechsel für das österreichische Schulwesen übernommen initiiert, sondern dafür auchdie leitende Verantwortung übernommen.

    Zudem wird am Bereich Didaktik der Sprachen mit Herbst 2013 bereits zum dritten Mal der Universitätslehrgang Deutsch als Fremdsprache / Deutsch als Zweitsprache durchgeführt. Der Lehrgang richtet sich an Personen, die Deutsch als Fremd- und Zweitsprache unterrichten möchten und die ihre Kompetenzen und Fertigkeiten in Hinblick auf die Grundlagen und Gestaltung des Sprachunterrichts unter dem Blickwinkel der Fremdheit, der Sprachenvielfalt und Mehrsprachigkeit sowie im Bereich des Testens und Bewertens auf nationaler, regionaler oder institutioneller Ebene und im rechtlichen, politischen und kulturellen Kontext vertiefen und erweitern wollen. Geleitet wird der Lehrgang von ao. Prof. Dr. Wolfgang Hackl. Administrativ betreut wird er von der Koordinationsstelle für universitäre Weiterbildung.

    Insgesamt kann das Institut für Fachdidaktik bereits jetzt sowohl durch seine komplexe Forschungsausrichtung und die zahlreichen Forschungsprojekte als auch durch die seit langem in der fremdsprachlichen Fachdidaktik gebündelte sprachenübergreifende und mehrsprachig ausgerichtete Ausbildung auf nationale und internationale Anerkennung verweisen.

    Webseite: http://www.uibk.ac.at/ifd/

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