Studien

Die Rechtswissenschaft gehört zu den ältesten Forschungs- und Lehrdisziplinen der Welt. Gleichzeitig ist sie ein stets aktuelles Instrument gesellschaftlicher Konfliktlösung. Gerade die Herausforderungen im Zeitalter der Globalisierung stellen das Recht als Normenordnung vor neue Aufgaben.

Die Rechtswissenschaftliche Fakultät der Universität Innsbruck trägt diesen Anforderungen voll Rechnung: Zum Einen durch verstärkte Grundlagenforschung und ihre Anwendung in der Arena sich neu stellender Rechtsprobleme; zum Anderen durch ein Studienangebot, das den Erfordernissen klassischer akademischer Ausbildung ebenso gerecht wird wie den vielfältigen Bedürfnissen der Praxis. Innsbruck – seit alters her Schnittstelle zwischen Nord und Süd sowie wissenschaftlicher Mittelpunkt der "Europaregion Tirol – Südtirol" – ist geradezu idealer Standort dafür, sich über das nationale, europäische und internationale Recht hinaus auch mit dem Recht des Nachbarstaats Italien näher auseinanderzusetzen.

Die Rechtswissenschaftliche Fakultät der Universität Innsbruck verwirklicht dieses Profil in Forschung und Lehre. So gehören zu ihren Forschungsschwerpunkten: Europäische Integration, Recht der Wirtschaft und Italienisches Recht. Die Palette der Studienrichtungen reicht vom klassischen Diplomstudium und dem Doktoratsstudium der Rechtswissenschaften über das Diplomstudium "Wirtschaftsrecht" bis hin zum "Integrierten Diplomstudium der Rechtswissenschaften", das in Kooperation zwischen den Universitäten Innsbruck und Padua angeboten wird. Die Rechtswissenschaftliche Fakultät – eine der Gründungsfakultäten des Jahres 1671 – trägt damit wesentlich zu Rechtsdenken und Rechtspraxis unserer Zeit bei.

Das Ziel des Diplomstudiums der Rechtswissenschaften an der Universität Innsbruck ist eine wissenschaftliche Berufsvorbildung auf hohem wissenschaftlichen und didaktischen Niveau. Dabei soll eine universaljuristische Bildung vermittelt werden, die grundlegende Kenntnisse in allen Fächern mit der Vertrautheit mit fachspezifischen Methoden, sowie der Fähigkeit, Wissen und Methoden sachgerecht anzuwenden, verbindet. Dadurch soll einerseits eine Berufsvorbildung für alle klassischen Rechtsberufe erlangt werden, andererseits juristische Schlüsselkompetenzen verbunden mit ökonomischen Grundkenntnissen, die die Absolventinnen und Absolventen befähigen, auf Grundlage ihres Wissens und ihrer methodischen Kompetenz sich in verschiedenen anderen juristisch orientierten Berufsbereichen zu bewähren.