Ablauf/Organisation

 

Eine Besonderheit dieses Moot Court ist seine universitätsübergreifende Ausrichtung: Es beteiligen sich Teams der Universität Graz, der Universität Innsbruck, der Universität Salzburg und der Universität Wien. Neben dieser breit angelegten, akademischen Kooperation besteht eine umfangreiche Zusammenarbeit mit namhaften Praxispartnern, die die einzelnen Teams im jeweiligen Bundesland vor Ort begleiten. Diese enge Verzahnung mit der Praxis manifestiert sich auch im Gegenstand des Moot Court: Es werden Projektunterlagen eines realen Infrastrukturvorhabens zur Verfügung gestellt. Im Rahmen eines Lokalaugenscheins wird überdies eine Anlagenbesichtigung ermöglicht.

 

Aufgrund der typischerweise an einem anlagerechtlichen Verfahren teilnehmenden Kreise und Einrichtungen ergibt sich folgende Struktur des Moot Court, die aus einer Antragsphase, einer Einwendungsphase sowie einer Verhandlungs- und Entscheidungsphase besteht.

  • Antragstellung: Vom Team „Projektwerber“ wird auf Basis der zur Verfügung gestellten Projektunterlagen ein Genehmigungsantrag verfasst.
  • Vorbringen von Einwendungen: Die Teams „Einwender“ und „Legalpartei“ erarbeiten entsprechende Stellungnahmen und Vorbringen.
  • Mündliche Verhandlung und Entscheidung: In Salzburg wird eine Verhandlung stattfinden, daraufhin erlässt das Team „Behörde“ einen den Antrag erledigenden Bescheid.

 

Die Ergebnisse des Moot Court werden von einer Kommission, bestehend aus VertreterInnen der Universitäten und der Praxispartner, bewertet und im Rahmen einer Abschlussveranstaltung am Juridicum in Wien präsentiert. Journalistisch werden die einzelnen Verfahrensabschnitte des Moot Court im Rechtspanorama der Tageszeitung „Die Presse“ dokumentiert.