Rezeption und Fortentwicklung im liechtensteinischen Recht

Liechtenstein hat wichtige Gesetze schon im 19. Jahrhundert von Österreich rezipiert (z.B. das ABGB), nach dem Zusammenbruch der Donaumonarchie häufig in Anlehnung an schweizerisches Recht gestaltet (z.B. Personen-, Sachen- und Arbeitsrecht). Ob und in welchem Ausmaß sich die Anwendung des rezipierten Rechts in der liechtensteinischen gerichtlichen Praxis an das Rezeptionsvorbild und an die zu diesem ergangene Judikatur zum Ursprungsrecht hält oder davon abweicht, wird unter dem Blickwinkel „Fortentwicklung“ des rezipierten Rechts Gegenstand der Vortragsreihe sein.

Bevorstehende Veranstaltungen


Rezipiertes Recht als Gegenstand der Rechtsprechung des StGH – notwendigerweise ohne territoriale Scheuklappen

TERMIN: Donnerstag, 14. Oktober 2021, 17:00 Uhr

VORTRAGENDER: Dr. Wilhelm Ungerank, LL.M.

MODUS: Online


Rezeption und Fortentwicklung des Genossenschaftswesens im PGR – Die Liechtenstein Venture Cooperative (LVC)

TERMIN: Donnerstag, 11. November 2021, 17:00 Uhr 

VORTRAGENDE: Ass.-Prof. Dr. Alexandra Butterstein, LL.M. 

MODUS: Online


Die Segmentierte Verbandsperson (Protected Cell Company; Art. 243 bis Art. 243h PGR) als neueres Beispiel für die Fortentwicklung durch Rezeption ausländischen Rechts

TERMIN: Donnerstag, 16. Dezember 2021, 17:00 Uhr

VORTRAGENDER: Univ.-Prof. Dr. Francesco A. Schurr

MODUS: Online


 

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