Permian contact metamorphism in the Southalpine

Im Perm kam es im Austroalpin als auch im Südalpin zum Auftreten von weitverbreitetem Magmatismus in Zusammenhang mit einer Hochtemperaturmetamorphose und Extensionstektonik. Der diese Prozesse begleitende Magmatismus manifestierte sich vor allem in den massigen Intrusivkörpern in Südtirol, dem Brixner-, Iffinger- und Kreuzberggranit. Das Hauptziel dieses Projektes liegt in der Ermittlung der, diese Intrusionen begleitende Kontaktmetamorphose durch 1) detailierte Kartierungen der Kontaktbereiche zwischen dem metamorphen Basement und den Intrusivkomplexen, 2) chemische Analyse der Minerale aus den Hornfelsen, Intrusivkomplexen und dem südalpinem Kristallin außerhalb der Kontaktaureole, 3) thermobarometrische Untersuchungen und 4) experimentelle Untersuchungen an den Ausgangsgesteinen. Anschließend werden diese P-T Daten mit radiometrischen Altersbestimmungen aus den Plutonen und dem benachbarten südalpinen Kristallin kombiniert, um einen umfassenden Überblick über die geologische Entwicklung dieser Gesteine zu erhalten. Diese Daten stellen für den südalpinen Raum wichtige Ausgangsdaten für die permische, geodynamische Modellierung dieses Abschnitts der Alpen dar.

Leitung: Tropper, Peter

MitarbeiterInnen: Thöny, Werner; Wyhlidal, Stefan

Finanziert durch: Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF)

Laufzeit: 2005 - 2008

Kooperationspartner: Geologisches Landesamt Südtirol; Universität Wien