Half a million years of environmental change in the Alps: reading the speleothem record

Das Projekt zielt auf die Erforschung der in Höhlen vorkommenden Tropfsteine und Sinter (sog. Speläotheme) ab, ein geogenes Archiv, dessen Potential gerade im höhlenreichen Österreich noch kaum von der modernen Klimaforschung erkannt worden ist. Speläotheme „wachsen“ sehr langsam über lange Zeiträume in den vor Verwitterung und Erosion weitgehend geschützten Hohlräumen in Karstgebieten. Wir haben erstens an Hand der Speläotheme die Möglichkeit, viel weiter in die jüngste Erdgeschichte „zurückzuschauen“ als es mit bislang untersuchten Archiven möglich ist. Zum anderen können mittels einer verbesserten Altersbestimmungsmethode (Uran-Thorium Massenspektrometrie) Sinterproben bis zu einem Maximalalter von etwa einer halben Million Jahre datiert werden, das ist gut zehn Mal mehr als die Datierungsgrenze der Radiokarbon-Methode.

Leitung: Spötl, Christoph

MitarbeiterInnen: Wimmer, Manuela; Meyer, Michael; Boch, Ronny; Tooth, Anna F.; Offenbecher, Karl-Heinz

Finanziert durch: Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF)

Laufzeit: 2000 - 2006

Kooperationspartner: Heidelberger Akademie der Wissenschaften; Universität Bern; Naturhistorisches Museum Wien; University of Leeds; University of Birmingham

Weiterführende Informationen: http://www.uibk.ac.at/geologie/staff/speleothems_en.html

 

 

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