AUSTRO*ICE*CAVES*2100

Die Ostalpen bergen eine beachtliche Anzahl spektakulärer unterirdischer Gletscher, die zu den größten auf der Erde gehören und von denen einige einen hohen touristischen Stellenwert besitzen. Das Schicksal dieser Eishöhlen in einer sich erwärmenden Welt ist nicht bekannt. Historische Dokumente belegen jedoch eindrücklich eine starke Abnahme des Höhleneises seit dem Ende der „Kleinen Eiszeit“, d.h. seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

Die Dringlichkeit dieser Fragestellung erkennend wird im Rahmen dieses multidisziplinären Pilotprojektes versucht, (a) ein besseres physikalisches Verständnis dieser unterirdischen Eis-Akkumulationen zu erhalten, (b) Szenarien über das Schicksal der alpinen Eishöhlen zu enwickeln und (c) das unerforschte Potential dieses Eises als Archiv früherer Umwelt- und Klimabedingungen in den Alpen abzuschätzen.

 

Leitung: Spötl, Christoph

 

MitarbeiterInnen: Friedrich Obleitner; Thomas Geist; Hans Stötter; Sigmar Bortenschlager

Finanziert durch: Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW)

Laufzeit: 2006 - 2008

Kooperationspartner: Heidelberger Akademie der Wissenschaften, ZAMG, Universität Wien, TU Wien

Weiterführende Informationen:  http://www.uibk.ac.at/geologie/staff/spoetl_en.html