Die Bedeutung von Freiraumflächen für naturnahes Leben in Recife / Brasilien. Teilprojekt Stadtgeographie

Das Projekt ist Teil eines größeren Forschungsvorhabens, das im Rahmen des deutschen BMBFSchwerpunktprogramms Megastädte von morgen unter Koordination des Instituts für Botanik der Universität Leipzig und des Instituts für Tropentechnologie der Fachhochschule Köln durchgeführt wird. An dem Forschungsvorhaben sind sowohl Natur- als auch Sozialwissenschaftler aus Deutschland und Brasilien sowie die Stadtverwaltung Recife und die Regionalplanungsbehörde der Metropolitanregion Recife beteiligt. Ziel des Projektes ist es, aus interdisziplinärer und anwendungsorientierter Perspektive städtische Freiflächen nach unterschiedlichen Gesichtspunkten zu typisieren, ihre ökologische, ökonomische, soziale und kulturelle Funktion und Dynamik aus verschiedenen Perspektiven zu untersuchen und anwendungsorientiert zu bewerten, die unterschiedlichsten Konfliktkonstellationen im Umfeld von Freiflächen zu analysieren und schließlich im praxisrelevanten Sinne Zukunftsszenarien und Entscheidungshilfen bzw. –instrumente für den Schutz bzw. die nachhaltige Nutzung der Freiflächen auf unterschiedlichen Maßstabsebenen zu entwickeln. Dies alles vor dem Hintergrund der Erkenntnis, dass Freiflächen, Freiflächenmanagement und eine an Prinzipien der Nachhaltigkeit orientierte Nutzung von Freiflächen eine entscheidende Zukunftsfrage der Stadtentwicklung sowohl für das Fallbeispiel als auch allgemein für die Entwicklung der Megastädte darstellt.

Leitung: Coy, Martin (Teilprojekt Stadtgeographie)

MitarbeiterInnen: Töpfer, Tobias (Tübingen)

Finanziert durch: BMBF-Schwerpunktprogramm Megastädte von morgen

Laufzeit: 2005 – 2007

Kooperationspartner: Institut für Botanik, Universität Leipzig und Institut für Tropentechnologie, Fachhochschule Köln (Gesamtkoordination). Departamento de Geografia, Universidade Federal de Pernambuco, Recife (Edvânia Torres Aguiar Gomes)

Weiterführende Informationen: http://www.uni-leipzig.de/megacities/