Ermittlung der abflusssteuernden Parameter und Prozesse in alpinen Einzugsgebieten auf der Basis von Systemzuständen und Wahrscheinlichkeiten

Im Rahmen des Projektes wird eine neue Methode zur Abschätzung von Hochwasserereignissen in kleinen alpinen Einzugsgebieten entwickelt. Das Verfahren basiert auf einer detaillierten Aufnahme des Einzugsgebietes, wobei variable Systemzustände wie Schneedecke, Bodengefrornis und Bodenfeuchte auf Grundlage meteorologischer Daten und einfacher Modelle abgeleitet werden. Die Wechselwirkungen der abflussrelevanten Einflussgrößen werden als Regelbasis in einem Expertensystem programmiert und mit einem Geographischen Informationssystem verknüpft. Das Ergebnis des Expertensystems sind räumlich und zeitlich variable Abflussbeiwerte. Diese werden in ein Abflussmodell überführt, um den Abfluss des gesamten Gebietes zu berechnen. In ausgewählten Testgebieten mit guter hydrologisch-meteorologischer Datenlage wird das Expertensystem überprüft und nachjustiert. Umfangreiche Analysen von Einzelereignissen in den Testgebieten tragen zudem dazu bei, den Einfluss von Gebietseigenschaften und Systemzuständen besser abschätzen zu können.

Leitung: Stötter, Johann; Oberguggenberger, Michael

MitarbeiterInnen: Geitner, Clemens; Moran, Andrew; Oberparleiter, Carmen;  Lammel, Johannes

Laufzeit: 2002 - 2005

Finanziert durch: Zentrum für Naturgefahren Management GmbH (alpS)

Kooperationspartner: Amt der Tiroler Landesregierung, Tiroler Wasserkraft AG (TIWAG), i.n.n. gmbH & Co KG, Universität für Bodenkultur, ILF Beratende Ingenieure ZT GmbH, Ingenieurbüro Passer & Partner ZT GmbH, Hypo Tirol Leasing GmbH, Klenkhart & Partner Conculting ZT GmbH

Weiterführende Informationen: http://www.alp-s.at/v2/www/projekte/A3.1.php