ÖH Sommeruni 2014 - Fakultät für Bildungswissenschaften

Wie schon im letzten Jahr finanziert dankenswerterweise die Österreichische Hochschülerschaft auch in diesem Sommer zwei Seminare. Die Seminare unter der Leitung von Studiendekanin Irene Berkel richten sich an interessierte Studierende, an Studierende, die während des Semesters ihre ECTS-Punkte nicht erreichen konnten oder die bereits für das Wintersemester vorarbeiten möchten.


Grundlagen der Erziehungswissenschaft: Vertiefung I: Erziehung im Film II (7,5 ECTS-Punkte)

(Modul 20/BA)

In den letzten Jahrzehnten haben Familie und Schule als Sozialisationsagenturen an Gewicht eingebüßt, hingegen Medien wie Film und Fernsehen an Einfluss gewonnen. Bilder stehen jedoch vielfach unter Verdacht, Instrument der Täuschung und Manipulation zu sein. Ein Misstrauen, das die abendländische Kultur durchzieht und bis zu Platons Höhlengleichnis zurückreicht. Ausgehend von der Überzeugung, dass „gute“ Filme eine aufklärerische und erzieherische Funktion erfüllen und den Zuschauer für Konflikte, Diskriminierung und Gewalt sensibilisieren, widmen wir uns im Seminar Filmen, in denen pädagogische Interaktionen zwischen Männern/Frauen, Eltern/Nachkommen, Erwachsenen/Kindern/Jugendlichen, Lehrern/Schülern eine prominente Rolle spielen. Was erzählen sie uns über das Heranwachsen von Kindern/Jugendlichen, über das Verhältnis der Generationen und über psychosoziale Reifungsprozesse?

Das Seminar Erziehung im Film I wird für den Besuch des Seminar II nicht vorausgesetzt!

Zeit 28.7.-1.8.2014
täglich 10:00-15:00
Ort SOWI (Raum wird noch bekannt gegeben)

Angaben zu Literatur und Filmen finden Sie auf OLAT.

Zur Anmeldung: LINK

 

Grundlagen der Erziehungswissenschaft: Vertiefung II:Die Transformation des Generationenverhältnisses (7,5 ECTS-Punkte)

(Modul 21/BA)

Das ‚Generationenverhältnis‘ ist ein Grundbegriff der Erziehungswissenschaft. In psychoanalytischer Perspektive bildet die Anerkennung des Inzestverbots das Fundament der heterosexuell generativen Ordnung, die auf einer besonderen Differenzierung der Geschlechter und der Generationen beruht. Seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts tragen die Fortschritte in der Reproduktionsmedizin, der Konsumismus, der Einsatz neuer Medien u.a.m. zur Liberalisierung des Geschlechter- und Generationenverhältnis bei, wodurch sich das bislang geltende Modell der Generationenbindung verändert. Im Seminar wenden wir uns Texten und Filmen zu, die diesen Wandel thematisieren und reflektieren.

Logo ÖH InnsbruckZeit 1.9.-5.9.2014
täglich 10:00-15:00
Ort SOWI (Raum wird noch bekannt gegeben)

Angaben zu Literatur und Filme finden Sie auf OLAT.

Zur Anmeldung: LINK