Outgoing Students - Fakultät für Bildungswissenschaften

Bericht einer Studentin: Austauschprogramm am National Institute of Development Administration (NIDA) in Bangkok

fotos-nida-1Letztes Semester bekam ich die einzigartige Gelegenheit, meinen Erfahrungshorizont durch einen Studienaufenthalt in Bangkok zu erweitern und meine interkulturellen Kompetenzen zu vertiefen.

Mein Name ist Sepideh Heydarpur, ich bin 23 Jahre alt und Studentin der Erziehungs- und Bildungswissenschaften an der Universität Innsbruck. Ich befinde mich zur Zeit im Masterstudium.

Viele Studierende wissen nicht, dass die Universität Innsbruck in Kooperation mit Partneruniversitäten die Möglichkeit bietet, ein unvergessliches Auslandsemester zu
absolvieren.

In meinem Fall besuchte ich das National Institute of Development Administration in
Bangkok, das pro Semester zwei Studierende unserer Universität einlädt, an seinem
Exchange-Programm teilzunehmen.

fotos-nida-2Das internationale College NIDA genießt einen sehr guten Ruf in Thailand und ist führend im Bereich Management. Es bietet Studierenden verschiedener Länder und Kulturen die Möglichkeit, Wissen und Kompetenzen im Managementbereich und im Non-Profit-Organisation-Management-Bereich zu erwerben. ProfessorInnen und erfolgreiche Führungspersonen aus aller Welt unterrichten hier Thailands Elite und zukünftige Führungskräfte.

Die Universität ist sehr service-orientiert, sodass es den Studierenden an nichts mangelt. NIDA bietet mehr als 'nur' einen Ort des Lernens.
Zahlreiche Sportanlagen, Musikzimmer, Bibliotheken und Meditationsräume ermöglichen
den Studierenden eine abwechlungsreiche Freizeitgestaltung. Auch die Aufenthalte in den
'Lazy-Rooms' innerhalb der Bibliothek sorgen für einen guten Ausgleich zum stressigen
Uni-Alltag.

fotos-nida-4Gemeinsame Ausflüge und Reisen ermöglichen es den Studierenden mit den neugewonnenen StudienkollegInnen die Schönheit Südostasiens zu entdecken. Unser Trip nach Südkorea bleibt für mich ein unvergessliches Erlebnis.
Anders als in Innsbruck ist die Lehre an dieser Universität sehr verschult. Für EuropäerInnen ist der Frontalunterricht in „Klassenkonstellationen“ gewöhnungsbedürftig. Er erwies sich jedoch als Vorteil, da auf diese Weise anfängliche Berührungsängste mit anderssprachigen KommilitonInnen schnell überwunden wurden.

Das Auslandssemester war nicht nur eine tolle Gelegenheit, mein Wissen zu erweitern, sondern auch mit einer mir fremden Kultur in Kontakt zu kommen und meinen
Erfahrungshorizont zu vergrößern. Ich möchte weder die Erinnerungen an diese
außergewöhnlich chaotische Großstadt noch an die Universität in Bangkok missen.

fotos-nida-3Sepideh Heydarpur
Bangkok, 01.05.2014